Adoptoi Paco
Rasvahybridi · Mies · Aikuinen · 5 vuotta
Update February 2026: Our Paco has now been waiting for the needle in the haystack for three years, but he has really developed positively in the meantime. Especially in early spring/summer 2025, Paco made huge progress and has since then been easily muzzled, harnessed, and fitted with a coat by most staff members. We are now continuing this trend, and he is becoming more relaxed. Sometimes he still growls when it gets too much for him or when he finds strangers annoying, but overall, he has developed very well. Since high energy levels are avoided in his work, it has become much easier for him to calm down. Wild play, like hunting, tug-of-war, or ball games, are absolutely taboo for Paco – but this is not a pity or sadness, but very beneficial for his nervous system. Calm hide-and-seek games, on the other hand, he finds great, as do relaxed walks. He also reacts wonderfully to food and clicker training, but it is important that his new owners understand the difference between reward and bribery. While luring Paco or distracting him with food is a practical management measure that he responds to well, it has only a very low added value for long-term learning. It is crucial (as with every dog) to not lose sight of direct communication with Paco to do him justice. In addition to his fan club within the animal shelter team, Paco has now found some new walking companions who get along well with him, who can also pet him, and with whom he enjoys proximity and shared activities. We are sure that he will develop into a really cool type with a sovereign person with dog experience. Despite the positive development of the past year, we ask potential owners not to underestimate or infantilize him. While he is a class clown in the right hands, he is not a "fighting cuddler" or "nanny dog." He is a great dog with infinite potential who wants to be taken seriously in all his facets (positive as well as negative). It is important to us that his wonderful progress continues and that he, especially since he is already known to the vet, does not end up in a file of dangerous dogs through improper or careless handling. Responsibility is key – it gets to the point best. 🙂 Paco came to us as a security assurance and unfortunately learned to go forward in his insecurity. If someone does not suit him or he feels pressured, he makes space by threatening and, if necessary, attacking. He had particular problems with men in the past, after being sold from one home to the next as a wandering cup, where he not only learned bad things. It took several weeks after his arrival at the animal shelter for his current primary caregiver to get close enough to the trembling, stress-saliva-dripping male dogs in the corner to start muzzle training. Paco now wears the muzzle like other dogs wear their collars, it is a normal part of his life and will likely remain so in many situations. Paco only allows his primary caregiver to gently handle and put on the muzzle, with whom he can also go for relaxed walks and show his silly side. Other colleagues, however, when they hold the leash, he digs his feet into the ground and just wants to be let go. So far, he has not made any attempts to actively attack people outside, but he backs off. If someone pressures him too much as a non-primary caregiver (even gentle petting is enough), he also goes forward and that is also with a muzzle not without. With his primary caregiver, he is very playful, cuddles lovingly, and enjoys physical contact. She can and must set boundaries that the stubborn one accepts well. We are therefore looking for a sovereign person, ideally a woman, who can hold her own against Paco even when he is not being friendly. Dog encounters on walks still need a lot of work. Potential owners must be prepared to invest time in getting to know him and earning his trust. Once that trust is won, he is a friendly dog and will certainly be a great companion for the right person. Nevertheless, one must be aware that Paco will need not only training but also a lot of management at the beginning – whether during visits, encounters with "scary" people (from Paco's perspective) or when meeting other dogs. For Paco, other dogs are not always liked either. The handsome fellow cannot stand particularly "playful" male dogs and small dogs at all, the latter seems to be perceived as a target. Large female dogs and compatible (especially neutered) male dogs could be potential future companions, but this depends on the individual case. For example, he gets along well with our Grinch, but when Grinch is in the way, Paco gets very agitated, and without a muzzle, there could be injuries.
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Update Februar 2026: Unser Paco wartet nun bereits seit drei Jahren auf die Nadel im Heuhaufen, dabei hat er sich inzwischen wirklich zum Positiven entwickelt. Besonders im Frühjar/Sommer 2025 hat Paco riesige Fortschritte gemacht und lässt sich seitdem von den meisten Mitarbeitern problemlos Maulkorb, Geschirr und Mantel anziehen. Diesen Trend setzen wir nun fort und er wird immer entspannter. Mal knurrt er noch, wenn es ihm doch zu viel wird oder er Fremde blöd findet, aber alles in allem hat er sich vorbildlich entwickelt. Seit in der Arbeit mit Paco hohe Trieblagen vermieden werden, fällt es ihm deutlich leichter runterzukommen. Wildes Spiel, wie Jagd-, Zerr- oder Ballspiele, sind absolut Tabu für Paco – das ist aber entgegen dem ersten Impuls vieler Menschen nicht schade oder traurig, sondern sehr förderlich für sein Nervensystem. Ruhige Suchspiele hingegen findet er klasse, ebenso entspannte Gassirunden. Auf Futter und Clicker reagiert er ebenfalls wunderbar, wobei hier wichtig ist, dass seinen neuen Menschen der Unterschied zwischen Belohnung und Bestechung klar ist. Lockt man Paco nur oder lenkt ihn mit Futter ab, ist das zwar eine praktische Management-Maßnahme, auf die er super reagiert, hat jedoch nur einen sehr geringen Mehrwert für das langfristige Lernen. Hier gilt es (wie bei jedem Hund) die direkte Kommunikation mit Paco nicht aus dem Auge zu verlieren, um ihm gerecht zu werden. Zusätzlich zu seinem Fanclub innerhalb des Tierheim-Teams, hat Paco inzwischen einige neue Gassigängerinnen gefunden, die gut mit ihm zurecht kommen, ihn auch streicheln dürfen und bei denen er Nähe und gemeinsame Unternehmungen durchaus genießt. Wir sind uns sicher, dass er sich an der Seite einer souveränen Person mit Hundeerfahrung zu einem echt coolen Typ entwickeln wird. Trotz der positiven Entwicklung des letzten Jahrs, bitten wir Interessenten ihn nicht zu unterschätzt oder zu verniedlichen. Er ist zwar in den richtigen Händen ein Klassenclown, aber kein alles-liebender „Kampfschmuser“ oder „Nanny Dog“. Er ist ein toller Hund mit unendlich Potenzial, der in all seinen Facetten (positiv wie auch negativ) ernst genommen werden möchte. Uns ist wichtig, dass seine tollen Fortschritte auch in Zukunft so toll bleiben und er, besonders da er bereits beim Veterinäramt bekannt ist, nicht durch falsches oder leichtsinniges Handling doch noch eine Akte in der Kartei gefährlich eingestufter Hunde belegt. Dafür ist Verantwortungsbewusstsein gefragt – das bringt es am ehesten auf den Punkt. 🙂 Vermittlungstext Paco kam als Sicherstellung zu uns und hat leider gelernt in seiner Unsicherheit nach vorn zu gehen. Wenn ihm jemand nicht passt oder er sich bedrängt fühlt, verschafft er sich Raum, indem er droht und bei „Bedarf“ auch angreift. Besonders mit Männern hatte er in der Vergangenheit große Probleme, nachdem er als Wanderpokal von einem Zuhause ins nächste verkauft wurde und dabei offenbar nicht nur Gutes lernte. Nach seiner Ankunft im Tierheim dauerte es einige Wochen, bis seine jetzige Bezugsperson überhaupt so weit an den vor Angst in der Ecke zitternden Rüden mit Stresssabberfäden bis zum Boden herankam, dass mit Maulkorbtraining begonnen werden konnte. Den Maulkorb trägt Paco nun wie andere Hunde ihr Halsband, er ist für ihn ein ganz normaler Teil des Lebens und wird es auch in vielen Situationen bleiben müssen. Entspannt anfassen und den Maulkorb aufsetzen lässt Paco sich auch jetzt nur von seiner Bezugsperson bei uns im Tierheim, mit der er auch entspannt Gassi gehen kann und seine alberne Seite zeigt. Halten andere Kollegen hingegen die Leine, stemmt er die Beine in den Boden und möchte bloß weg. Draußen hat er bisher keine Anstalten gemacht aktiv gegen Menschen in den Angriff zu gehen, sondern weicht aus. Bedrängt man ihn als Nicht-Bezugsperson aber für seinen Geschmack zu sehr (dafür reicht nett gemeintes Streicheln vollkommen aus), so geht er auch nach vorn und das ist bei seiner Masse auch mit Maulkorb nicht ohne. Bei seiner Bezugsperson ist er aber auch sehr verspielt, kuschelt liebend gern und genießt Körperkontakt. Diese kann und darf ihm auch Grenzen setzen, die der Sturkopf gut akzeptiert. Wir suchen für Paco daher eine souveräne Person, idealerweise eine Frau, die ihn kräftemäßig auch dann halten kann, wenn er sich nicht so freundlich gebärdet. Gerade an Hundebegegnungen beim Spaziergang muss noch viel gearbeitet werden. Interessenten müssen bereit sein Zeit in ein Kennenlernen zu investieren und sich sein Vertrauen zu erarbeiten. Hat man sein Vertrauen schließlich gewonnen, ist er ein freundlicher Hund und wird für den richtigen Menschen sicher zu einem tollen Begleiter. Dennoch muss man sich bewusst sein, dass Paco besonders zu Beginn nicht nur Training, sondern auch viel Management benötigen wird – sei es bei Besuch, bei Begegnungen mit „gruseligen“ Menschen (aus Pacos Sicht) oder beim Treffen anderer Hunde. Denn auch andere Hunde mag Paco leider nicht immer. Besonders „prollige“ Rüden und kleine Hunde kann der hübsche Kerl so gar nicht leiden, letztere scheint er als Beutereiz wahrzunehmen. Große Hündinnen und verträgliche (insb. kastrierte) Rüden wären als zukünftige Begleiter denkbar, allerdings ist das vom Einzelfall abhängig. Hier verträgt er sich zum Beispiel gut mit unserem Grinch, wird beim Pöbeln anderen Hunden gegenüber aber manchmal etwas ungehalten Grinch gegenüber, wenn der im Weg ist. Dann fahren die Gemüter hoch und es käme ohne Maulkorb zu Verletzungen. Desweiteren zeigt Paco stark obsessives Verhalten mit Bällen, die er stundenlang ohne Unterbrechung und ohne menschliches Zutun jagt, bis er kaum noch aufrecht stehen kann. Es ist daher enorm wichtig, dass diese Neigung zu Suchtverhalten auf keinen Fall gefördert wird. Hat er es doch geschafft einen Ball zu finden und sich darauf zu fixieren, verteidigt er diesen vor dem Menschen. Für Paco gestaltet sich die Suche nach einem neuen Zuhause deshalb sehr schwierig. Es wird vor Ort mit ihm gearbeitet und versucht mehr über sein Verhalten herauszufinden. Hoffentlich werden wir bald mehr Positives über Paco zu berichten haben, denn auch dieser nicht gut sozialisierte, verunsicherte Hund hat eine Chance verdient.
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