Adoptoi Wolle
Rasvahybridi · Mies · Aikuinen · 5 vuotta
Wolle came to us from Romania in 2021 and was rehomed to his first home. After about two years, he was recently returned due to overexertion. The described "problems" are all typical for a hunting dog. Visually and character-wise, the mixed breed from Romania is entirely a hunting dog. He must therefore be challenged appropriately but not overexerted. In addition to physical exertion through walks and dog sports, Wolle also needs quiet forms of engagement like hide-and-seek or tracking work. Throwing a ball is absolutely not suitable for Wolle, as he has already shown clear signs of becoming a well-known ball junkie. On the other hand, he needs to learn to stay calm. He can get wound up quickly but has trouble settling down. Wolle is more compatible with female dogs than with male dogs. If there is only a dog, a confident female dog would be the best match. During group walks, he also had no problems with a very large neutered male dog. When meeting other dogs, Wolle does not want any contact and makes this very clear. For safety reasons, he therefore wears a muzzle on walks. The muzzle should also be worn in his new home initially. As trust grows, its use can be reduced gradually. However, even in new situations (e.g., an unknown visitor or an unfamiliar place) wearing the muzzle is advisable. Wolle reacts very sensitively to human body language and mood. So, he mirrors the mood of his walker directly. People often bend forward to stroke a dog and move their hand from above towards the dog. This is interpreted by Wolle as threatening, even if it was not intended. He is skeptical of strangers and snarls at them if they come too close. However, if he has developed trust in a person, he enjoys being stroked and seeks closeness. Then, he tends to become a bit distant. In his new home, there should be no small animals or cats. Additionally, he will not be rehomed to children under a certain age. It is also important that Wolle never feels the need to guard. It would be desirable if there is already some dog experience and a good understanding of the body language communication between dog and human. This animal was surrendered to the shelter.
Lue alkuperäinen (de)
Wolle kam 2021 aus Rumänien zu uns ins Tierheim und wurde in sein erstes Zuhause vermittelt. Nach rund 2 Jahren wurde er nun wieder aufgrund von Überforderung abgegeben. Die beschriebenen „Probleme“ sind alle für einen Hütehund nicht untypisch. Optisch und auch charakterlich ist der rumänische Mischling ganz und gar ein Hütehund. Er muss daher entsprechend gefordert aber nicht überfordert werden. Neben körperlicher Auslastung durch Gassigänge und Hundesport, benötigt Wolle auch ruhige Beschäftigungsformen wie Suchspiele oder Fährtenarbeit. Ballwerfen ist für Wolle absolut nicht geeignet, da er schon deutlich gezeigt hat, dass er dabei zum allseits bekannten Balljunkie wird. Ruhe halten hingegen muss er noch lernen. Er kann schnell aufdrehen, findet aber schlecht zur Ruhe. Mit Hündinnen ist Wolle eher verträglich als mit Rüden. Sollte es einen Ersthund geben, wäre eine souveräne Hündin daher am Besten geeignet. Beim Gassigehen in der Gruppe hatte er aber auch keine Probleme mit einem sehr großen kastrierten Rüden. Bei Hundebegegnungen möchte Wolle keinen Kontakt und macht dies auch sehr deutlich. Aus Sicherheitsgründen trägt er daher beim Gassigehen einen Maulkorb. Auch in seinem neuen Zuhause sollte (zunächst) weiter der Maulkorb getragen werden. Mit zunehmendem Vertrauen kann das nach und nach seltener werden. Doch auch bei neuen Situationen (z.B. für ihn unbekannter Besuch oder an unbekannten Orten) ist das Tragen des Maulkorbs ratsam. Wolle reagiert sehr sensibel auf die Körpersprache und Stimmung von Menschen. So spiegelt er die Gemütslage seines Gassigehers direkt. Menschen beugen sich zum Streicheln eines Hundes oft schnell nach vorne und bewegen ihre Hand von oben Richtung Hund. Dies wird von Wolle als bedrohlich gedeutet, auch wenn das von der Person nicht beabsichtigt war. Fremden Menschen gegenüber ist er skeptisch und verbellt diese, wenn sie ihm zu nahe kommen. Hat er aber Vertrauen zu einer Person gefasst, lässt er sich gerne streicheln und sucht Nähe. Neigt dann aber dazu etwas distanzlos zu werden. In seinem neuen Zuhause sollte es keine Kleintiere oder Katzen geben. Außerdem wird er nicht zu kleinen Kindern vermittelt. Auch bei älteren Kindern ist wichtig, dass Wolle nie das Gefühl bekommt diese Hüten zu müssen. Es wäre auch wünschenswert wenn bereits Hundeerfahrung vorhanden ist und man sich gut mit der körpersprachlichen Kommunikation zwischen Hund und Mensch auskennt.
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