Adoptuj Leika
German Shepherd · Żynkie · Młody · 3 lata
Leika had the worst possible start in life for a dog in Germany. Sold by a breeder and then passed around from owner to owner within the shortest time, none of these owners seemed to have any understanding of what a puppy needs. Leika is unfortunately the perfect example of a young dog where everything was done wrong, but she certainly also carries a large "package" genetically. First of all: Leika is age-appropriate playful, cuddly, and absolutely eager to learn and willing. She is already house-trained. When she came to us, she showed aggression towards strangers, leash aggression towards fellow animals, and was either poorly or not at all socialized. Our caregivers and trainers worked intensively with her, and Leika did such a good job that her behavior turned around 180 degrees for the better – she has become a model student! However, her future adopters must "stick with it" and not let the training slip, so that she does not fall back into old patterns. The young female puppy knows the muzzle, basic commands, as well as the commands "bed" and "stay." Leika must be physically and especially mentally stimulated. She is a working dog, not a dog for leisure. Unfortunately, she had learned from a young age to make her own decisions and to control everything. Now, she is being trained to learn to trust humans and to let them take on this task. Much is already deeply ingrained, making it difficult for her to let go and be given up, but she has made huge progress. Leika is very insecure in her behavior due to the various experiences she had with changing owners, but she still takes things very seriously when she perceives a supposed threat. She has a strong prey drive and reacts to movement stimuli, because unfortunately, with a dog like Leika, playing ball is an absolute "no-go." She can only be with dog-experienced people without children who plan to continue working with her: tracking, trail search, or agility would be great. If there is only one dog in the new home, this dog must be sovereign, socially compatible, and able to handle physical activity. A smaller or older dog would not be suitable as the only dog. In general, Leika has made great progress in socialization with fellow animals and is often invited to playgroups. In general, it is important to internalize when dealing with Leika that the dynamics must be taken out and practiced with a lot of calm. Things that she finds fun should be in the foreground, because she is eager to learn, but sometimes it is difficult for her to concentrate due to her young age and because she is so energetic. She also had to learn to snuggle in peace without constantly latching on, as well as to put on and lead with a harness. Her hip was recently examined, and a moderate to severe hip dysplasia was diagnosed, which is unfortunately typical for German Shepherds. However, she has built up enough muscle mass with us to be able to manage this for now and still gets along well without pain medication. Since she cannot be kept calm in the animal shelter, a potential operation would only be an option in a future home. And even then, only after sufficient time to settle in and find a quiet place, so that she can be properly cared for after the operation. We would of course gladly explain this in more detail during a thorough match-making conversation. We know that it is not easy to match Leika, but we hope so much to find the right needle in the haystack. Leika's interested parties would have to come to the animal shelter multiple times and also meet our dog trainer. A house with a well-fenced yard would be ideal, a multi-level house with an elevator would be more critical. Leika is led with a muzzle, and this should continue for the time being. We want Leika, who had a catastrophic childhood, to have all the right conditions so that she can now live her adult life ahead with competent, sensitive, dog-experienced, and absolutely consistent people. We would all be so happy for the young Leika!
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Leika hatte wohl einen eher schlechten Start ins Leben, den man sich für einen Hund vorstellen kann. Vom Züchter verkauft und dann innerhalb kürzester Zeit immer weitergereicht von Besitzer zu Besitzer, an Menschen, die offenbar weder über ausreichende Hundeerfahrung noch über das nötige Wissen verfügten, um einem Welpen gerecht zu werden. Sie ist leider ein Paradebeispiel dafür, wie gravierende Fehler in der Präge- und Junghundezeit einen Hund nachhaltig beeinflussen können. Gleichzeitig bringt sie auch genetisch einige Herausforderungen mit. Dabei ist Leika grundsätzlich eine sehr neugierige, verschmuste und ausgesprochen lernwillige Hündin. Sie ist stubenrein und hat sich bei uns beeindruckend entwickelt. Als sie mit einem halben Jahr zu uns ins Tierheim kam, zeigte sie deutliche Aggression gegenüber fremden Menschen, starke Leinenaggression gegenüber Artgenossen und war schlecht bis gar nicht sozialisiert. Durch das tägliche Training unserer Pfleger:innen und Hundetrainer:innen hat sie enorme Fortschritte gemacht. Ihr Verhalten hat sich grundlegend zum Positiven verändert – Leika ist zu einer echten Musterschülerin geworden. Dennoch ist es wichtig, dass ihre zukünftigen Menschen konsequent weiter mit ihr arbeiten, damit sie nicht in alte Verhaltensmuster zurückfällt. Leika kennt das Tragen eines Maulkorbs, beherrscht die Grundkommandos und reagiert zuverlässig auf Signale wie „Decke“ und „Bleib“. Als intelligenter Arbeitshund benötigt sie sowohl körperliche als auch geistige Auslastung. Sie ist kein Hund, der einfach nebenherläuft. Leider hat sie früh gelernt, viele Situationen selbst zu regeln und Entscheidungen eigenständig zu treffen. Deshalb arbeiten wir intensiv daran, ihr Vertrauen in den Menschen zu stärken. Allerdings sind viele Verhaltensweisen tief verankert, und das Loslassen fällt ihr nicht immer leicht. Dennoch hat sie auch in diesem Bereich schon große Fortschritte erzielt. Aufgrund ihrer wechselnden Lebensumstände und der Erfahrungen mit verschiedenen Halter:innen, ist Leika in vielen Situationen unsicher. Nimmt sie eine Situation als bedrohlich wahr, reagiert sie leider sofort ernsthaft. Sie hat einen ausgeprägten Jagdtrieb und spricht stark auf Bewegungsreize an. Dies wurde dadurch verstärkt, dass in ihrer Vergangenheit stumpf Ball mit ihr gespielt wurde, etwas, das bei einem Hund wie Leika kontraproduktiv ist. Für Leika suchen wir daher ausschließlich sehr hundeerfahrene Menschen ohne Kinder, die bereit sind, ihren Weg konsequent weiterzugehen. Mit sinnvollen Beschäftigungen wie Mantrailing oder Fährtenarbeit könnte man sie sehr gut auslasten. Sollte bereits ein Hund im Haushalt leben, muss dieser souverän, sozialverträglich und vor allem körperlich etwas aushalten können. Deutlich kleinere oder sehr alte Hunde kommen als Ersthund nicht infrage. Grundsätzlich hat Leika jedoch auch im Umgang mit Artgenossen hier große Fortschritte gemacht. Sie nimmt regelmäßig an kontrollierten Spielstunden in kleinen Gruppen teil und zeigt dort ein zunehmend sicheres Sozialverhalten. Derzeit lebt Leika mit unserem Schäferhund Capper zusammen. Die beiden harmonieren sehr gut miteinander und zeigen, dass Leika auf jeden Fall in der Lage ist, enge und stabile soziale Bindungen zu anderen Hunden aufzubauen. Wichtig im Umgang mit Leika ist generell, dass bei ihr die Dynamik herausgenommen werden und mit viel Ruhe geübt werden muss. Dinge, die ihr Spaß machen, sollten im Vordergrund stehen. Sie arbeitet gerne mit, auch wenn ihr die Konzentration manchmal schwerfällt. Viele alltägliche Dinge musste sie erst lernen, wie etwa entspanntes Kuscheln, ohne in die Arme zu schnappen, oder das ruhige Anziehen von Geschirr und Leine. Bei einer tierärztlichen Untersuchung wurde eine mittel- bis hochgradige Hüftdysplasie festgestellt, leider keine Seltenheit bei Schäferhunden. Durch den gezielten Muskelaufbau in den vergangenen Jahren konnte sie die Erkrankung bislang gut kompensieren. Inzwischen ist sie jedoch auf Schmerzmedikamente angewiesen. Da sie im Tierheim nur schwer ruhig zu halten ist, kommt eine potenzielle Operation nur in einem zukünftigen Zuhause infrage. Und das auch nur nach ausreichender Zeit zum Einleben und Ruhefinden, damit sie nach der OP gut betreut werden kann. Genaueres erläutern wir gerne in einem ausführlichen Vermittlungsgespräch. Wir wissen, dass es nicht einfach ist, Leika zu vermitteln. Dennoch hoffen wir sehr, die richtigen Menschen für sie zu finden. Leikas Interessent:innen müssten mehrfach zu uns ins Tierheim kommen und sich auch mit unserer Hundetrainerin treffen. Ideal wäre ein Haus mit sicher eingezäuntem, möglichst großem Garten. Ein Mehrparteienhaus mit Treppenhaus sehen wir hingegen kritisch. Leika wird derzeit mit Maulkorb geführt, und dies sollte zunächst auch weiterhin beibehalten werden. Unser größter Wunsch ist es, für sie die richtigen Rahmenbedingungen zu finde, damit sie ihr weiteres Leben endlich bei kompetenten, einfühlsamen, hundeerfahrenen und konsequenten Menschen verbringen kann. Nach allem, was sie erlebt hat, hätte sie diese Chance mehr als verdient.
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