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Dringender Hilferuf für Kätzin Zwiebel adoptieren

Mischling · Weiblich · Erwachsen · 5 Jahre

Wir haben einen dringen­den Hil­fe­ruf er­hal­ten, der wirk­lich unter die Haut geht. Es dreht sich um das Schick­sal einer trau­rig­en Ein­zel­kat­ze. Teilweise haben wir den Original-Hil­fe­ruf et­was ab­ge­än­dert, da­mit es nicht zu emo­tio­nal­en Aus­brüch­en kommt. Uns geht es nur da­rum, dass Kätz­in Zwie­bel schnells­tens ge­hol­fen wer­den kann und sie ein neu­es Zu­hau­se bei er­fahr­en­en Katz­en­men­schen be­kommt, in dem sie wie­der zu sich sel­ber fin­den kann. Denn Zwiebel ist anscheinend psych­isch ziem­lich am Ende – und ihre Be­sitz­er­in ebenso. Leider ist ein Tier­heim­auf­ent­halt für ein so ge­stress­tes und un­sich­er­es Tier de­fi­ni­tiv nicht ge­eig­net, und der lau­te und un­ruhi­ge Tier­heim­all­tag so­wie das Fehl­en ein­er fes­ten Be­zugs­per­son könn­ten die Si­tu­at­ion eher wei­ter ver­schlim­mern. Kätz­in Zwie­bel braucht viel­mehr ganz dring­end ein ruhi­ges und sta­bil­es Um­feld, in dem sie sich sich­er und be­hüt­et fühlt und ganz Katze sein kann. Wir sind über­zeugt, dass Zwie­bel ge­hol­fen wer­den kann! All­er­dings wen­ig­er durch Me­di­ka­men­te, son­dern durch er­fahr­ene und ge­dul­di­ge Men­schen, die ihr die Zeit ge­ben, die sie so dring­end braucht. Doch nun zu ihrer Geschichte: Zwiebel ist eine 1,5 Jahre junge Woh­nungs­katze. Sie ist ge­impft, ge­chipt, kas­triert und leb­te bis­her als Ein­zel­katze. Sie hatte in der Vergangen­heit wohl di­ver­se Un­fälle, Knoch­en­brüche und Oper­at­ion­en durch Fens­ter­stür­ze, und konn­te da­nach – als ver­letz­te Katze – nicht ver­ge­sell­schaf­tet wer­den. Kurz dar­auf wur­de bei ihr auch noch die Krank­heit „ RSS – Roll­ing Skin Syn­drom “ diag­nos­ti­ziert und da­her von ein­er Zweit­katze zu­nächst ab­ge­rat­en. Die Besitzerin ist Studen­tin und muss An­fang März um­zieh­en. Der­zeit lebt sie mit Zwie­bel in ein­er WG und ist 12 Stun­den täg­lich auß­er Haus. In dieser Zeit ist Zwiebel dann all­eine. Vor geraumer Zeit hat Zwiebel an­ge­fang­en, sich sel­ber zu beiß­en, das Fell aus­zu­zupf­en und Panik­attack­en so­wie Hallu­zi­nat­ion­en zu be­kom­men. So­bald ihre Be­sitz­er­in da ist, ist all­es gut und sie be­ruhigt sich. Lei­der ist Zwie­bel aber den Mit­be­wohn­ern der WG ge­gen­über mehr als aggress­iv und da­zu von so ziem­lich all­em ge­stresst, was dann die o.g. An­fälle aus­löst. Sie kommt nahe­zu nie zur Ruhe und ist ex­trem ängst­lich. Bspw. fängt sie an, un­ruhig zu wer­den und zu fauch­en, wenn man eine Müll­tü­te in den Müll macht, die Wasch­masch­ine zu laut läuft, Be­such da ist oder ein­fach nur je­mand zu schnell den Raum betritt. Diese Ängst­lich­keit wan­delt sich dann nach ei­nig­er Zeit in Aggress­ion um. Mo­men­tan ver­sucht die Be­sitz­er­in ge­mein­sam mit ein­em Tier­arzt, Aus­schluss­dia­gno­sen zu mach­en und Me­di­ka­men­te zu tes­ten, die hel­fen könn­ten. Die Mitbewohner der WG sind sehr genervt von der Situation und die Katze so­wie­so per­ma­nent ge­stresst und un­ruhig, weil die Be­sitz­er­in nur so wenig Zeit mit ihr ver­bring­en kann, da sie im­mer so lange auß­er Haus ist. Ob­wohl „un­ruhig“ ei­gent­lich das fal­sche Wort ist; Zwie­bel ist eher mass­iv aggress­iv. Sie muss den ganzen Tag in ein­em Zimmer ein­ge­sperrt wer­den, weil sie den Mit­be­wohn­ern und Gäs­ten der WG re­gel­recht auf­laue­rt, dann an­fängt zu knurr­en, zu fau­chen, zu schrei­en und schließ­lich auf sie los­geht. Das macht sie den ganz­en Tag, und wenn sie nicht weg­ge­sperrt wird, kann man in der WG noch nicht ein­mal auf die Toi­lette geh­en aus Angst vor der Katze. Laut Besitzerin hat sie bei nahe­zu all­en Tier­schutz-Or­ga­ni­sat­ion­en und Tier­heim­en im ihr­em Um­kreis we­gen ein­er Pfle­ge­stelle oder Auf­nah­me an­ge­fragt, wur­de je­doch im­mer ab­ge­wie­sen. Schließlich gelang es der Besitzerin doch noch, ein neu­es Zu­hau­se für Zwie­bel zu fin­den. Lei­der je­doch nur für 3 Tage, dann be­kam sie Zwie­bel zu­rück, da die neu­en Be­sitz­er Angst vor ihr be­kom­men hatt­en und sie als bös­art­ig und sehr aggress­iv be­schrie­ben. Das Paar hatte wohl sein Leben lang Katz­en, war su­per ge­dul­dig und ließ sich auch von einem ein­fach­en Fauch­en oder Ähn­lich­em nicht be­ein­druck­en, also muss wohl Ei­nig­es vor­ge­fall­en sein. Die Besitzerin holte Zwiebel also wie­der ab. Mitt­ler­weile weiß sie sich je­doch ein­fach kein­en Rat mehr und ist so ver­zwei­felt, dass sie kurz da­vor ist, die Katze, die ihr ge­gen­über ja ei­gent­lich lieb ist, ein­schläf­ern zu lassen. Zwiebel und auch ihre Besitzer­in sind wirklich am Ende ihrer Kräfte und Mitt­el! Wenn Sie Erfahrung in der Halt­ung von Katz­en ha­ben und die klei­ne Zwie­bel bei sich auf­nehm­en und ihr eine Chan­ce ge­ben möch­ten, mel­den Sie sich bitte schnellst­mög­lich di­rekt bei uns. Danke! ❤️ ❤️ ❤️

Größe
Alter
Erwachsen · 5 Jahre
Standort
🇩🇪Bad Arolsen
Tierheim
Arche KaNaum - Stiftung für Tierschutz
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Betreut von Arche KaNaum - Stiftung für Tierschutz · Bad ArolsenMischling

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