Paula adoptieren
Deutscher Schäferhund · Weiblich · Erwachsen · 5 Jahre
Hallo du,mein Name ist Paula.Ich bin ungefähr 5 Jahre alt, mittelgroß, wiege etwa 30 kg und bin vermutlich ein Flat-Coated-Retriever-Schäferhund-Mix — so genau weiß das aber niemand, weil ich ursprünglich aus einerTötungsstation in Fuerteventura Spanien gerettet wurde.Trotzdem habe ich mir mein großes Herz bewahrt. Seit meiner Rettung 2021 habe ich bei einer tollen Halterin gelebt. Da diese schwer krank wurde,bin ich im Dezember 2025 übergangsweise zu ihrer Tochter und ihrem Freund gezogen, da es leiderkeine andere Möglichkeit gab. Die beiden haben lange überlegt und mussten sich letztendlichschweren Herzens dazu entscheiden mich weiter zu vermitteln, da sie aus unvorhergesehenengesundheitlichen Gründen Schwierigkeiten damit haben werden, die nötigen Kapazitäten für michaufzubringen. Ich bin eine menschenbezogene, freundliche und treue Hündin. Ich liebe es in deiner Nähe zu sein,dir in der Wohnung hinterherzuschauen und einfach Teil deines Alltags zu sein. Kuscheln auf derCouch gehört definitiv zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Aber keine Sorge — mit klaren undfairen Regeln lerne ich auch, auf meinem Platz zu bleiben und zur Ruhe zu kommen.Ich bin schlau, verspielt und lerne gerne. Manchmal bin ich allerdings schnell abgelenkt und testezwischendurch auch mal Grenzen aus und versuche mit dir zu diskutieren. Deshalb wünsche ich mirMenschen mit Geduld, Konsequenz und Verständnis. Harte Strenge brauche ich nicht — aberliebevolle Führung hilft mir sehr.An neuen Orten oder auf unbekannten Spazierwegen fällt es mir manchmal noch schwer, mich gutan meinem Menschen zu orientieren, weil ich schnell viele Eindrücke aufnehme. Auch beim Zur-Ruhe-Kommen brauche ich manchmal Unterstützung — besonders in fremder Umgebung. Co-Regulation und ein ruhiger, sicherer Mensch helfen mir dabei sehr. Besonders toll finde ich:• Wasser und schwimmen• Kuscheln• Spielen und Rumalbern• Futter und Snackies (damit kann man mich ziemlich gut motivieren)• gemeinsame Routinen und StrukturIch bin übrigens ein absoluter Ball-JunkieBälle liebe ich wirklich sehr — manchmal sogar ein kleines bisschen zu sehr. Einfach nur stumpfBälle zu werfen und mich immer wieder hinterherrennen zu lassen, ist deshalb keine guteAuslastung für mich, weil ich dabei schnell hochfahre und mich noch mehr in die Aufregunghineinsteigere. Viel besser ist es, wenn wir gemeinsam an Impulskontrolle, Ruhe und kleinen Apportierübungenarbeiten. Wenn ich dabei Aufgaben bekomme, warten soll, mich orientieren darf und meinen Ball„mit Köpfchen“ erarbeiten kann, macht mir das nicht nur riesigen Spaß, sondern hilft mir auchdabei, ausgeglichener zu bleiben. Ich kann gut alleine bleiben, bin stubenrein, maulkorbtrainiert und auch Krallen schneiden klapptmit etwas Futterbestechung problemlos. Baden finde ich jetzt nicht großartig … aber ich mache mit.Und ja … der Staubsauger bleibt für mich ein leicht verdächtiges Wesen.Eigentlich weiß ich schon, dass ich währenddessen auf meinem Platz bleiben soll — das klapptauch gut. Manchmal versuche ich aber trotzdem noch zu diskutieren, ob ich dieses „Raubtier“vielleicht doch kurz jagen darf. Mit liebevoller Konsequenz erinnere ich mich dann aber wieder anmeine Aufgabe. Wichtig ist außerdem:Ich habe eine deutliche Reaktivität gegenüber anderen Hunden entwickelt. Vermutlich kommt dasdaher, dass ich während eines Aufenthalts in einer Hundepension von anderen Hunden gemobbtwurde. In Hundebegegnungen belle ich und springe ins Geschirr, weshalb aktuell vor allem darangearbeitet wird, genug Abstand zu schaffen, unter meiner Reizschwelle zu bleiben und meineOrientierung am Menschen zu stärken. Gebissen habe ich jedoch noch nie. Ich brauche hierMenschen, die Verständnis dafür haben und bereit sind, weiter ruhig und fair mit mir zu arbeiten.Außerdem habe ich einen recht ausgeprägten Jagdinstinkt. Mein Rückruf funktioniert aktuell nur insehr bekannten und reizarmen Umgebungen zuverlässig. Deshalb bin ich an Schleppleine undgesichertes Management gewöhnt und sollte draußen entsprechend abgesichert werden. Das istnichts, was man „mal eben“ wegtrainiert — aber mit Verständnis, Training und den richtigenErwartungen lässt sich damit gut leben. Auch Katzen gehören definitiv nicht zu meinen Freunden. Beim Spaziergang muss man deshalbaufmerksam bleiben, denn ich möchte sie gerne jagen und fahre dabei schnell hoch. Mit ruhigerFührung und vorausschauendem Management schaffe ich es hier auch mit dir zusammen mich rechtschnell wieder runter zu fahren. An reizarmen Orten schaffe ich es mittlerweile auch schon, schön bei Fuß zu laufen. Das muss aberweiterhin viel geübt werden, da ich früher in Spanien fast nie an der Leine gelaufen bin. Dort warich meistens außerhalb von Städten oder reizarmen Gegenden unterwegs und hatte entsprechendwenig Alltagstraining an der Leine. Dafür kann ich schon einige Kommandos:Sitz, Platz, linke Pfote, rechte Pfote und „Mitte“ beherrsche ich bereits ziemlich gut.Mein Freigabewort ist „Okay“ — ich habe gelernt, dass ich erst dann an mein Futter darf, wenn iches ausdrücklich freigegeben bekomme, und ich warte dabei zuverlässig.Ich fahre sehr gerne Auto — egal ob im Kofferraum oder angeschnallt auf dem Rücksitz, ich binentspannt dabei und finde es spannend, überall mit hinzufahren. Außerdem kann man mit mir auchgut Inliner fahren, wenn die Umgebung passt freue ich mich sehr mal richtig zu sprinten.Ich gehe bei Wind und Wetter gerne raus und bin grundsätzlich eine Hündin, die Bewegung unddraußen sein liebt. Gleichzeitig bin ich aber auch sehr anpassungsfähig und verständnisvoll: Wenndu mal krank bist oder nicht mehr als das Allernötigste machen kannst, kann ich mich gut daraufeinstellen und ruhig mit dir durch den Tag gehen. Ich belle nicht übermäßig, zerstöre keine Möbel und bin weder aggressiv noch ängstlich. Ich bineher neugierig, vorsichtig und manchmal anfangs etwas misstrauisch. Besuch freut mich allerdingsso sehr, dass ich manchmal etwas übermütig werde. Mit deiner Hilfe und meinem Spielzeug kannich mich aber gut regulieren. Ich habe außerdem einen sensiblen Magen. Auf Stress oder schnelle Futterumstellungen kann ichmanchmal mit Durchfall reagieren. Meist mache ich mich aber rechtzeitig bemerkbar und weckedich oder zeige dir deutlich, wenn ich raus muss, bevor ich es nicht mehr halten kann.Ich habe gelernt, dass ich in meiner aktuellen Umgebung nicht in die Küche darf — das habe ichverstanden. Wie du das in deinem Zuhause handhabst, kannst du natürlich selbst entscheiden.Wenn du vorausschauend denkst, klappt vieles mit mir richtig gut: Wenn Essen auf den Boden fälltund du mir ein klares „Nein“ gibst, weiß ich, dass ich es nicht nehmen darf. Auch wenn du sagst„Warte“ vor dem Rausgehen aus Tür oder Auto, halte ich mich daran. Ich bin dann gut führbar —ich brauche nur manchmal, dass mein Mensch ein bisschen mitdenkt, weil ich schnell übermütigwerde. Das wirst du z.B. merken wenn wir spazieren gehen wollen und du mir meine Leine anlegenwillst: da freue ich mich immer so sehr, dass ich rumspringe und wie ein kleiner Hai mit dem Maulklappere. Ich merke dann aber von selbst — oder wenn du ruhig bleibst und es mir sagst — dass ichmich erst hinsetzen und ruhig bleiben muss.Und ich snacke sehr gerne Obst und Gemüse — egal ob Erdbeeren, Apfel, Banane, Mango, RoteBete, Gurke, Möhre, Brokkoli, Eiswürfel oder auch mal ein bisschen Joghurt. Was ich mir wünsche?Einen Menschen, der wirklich Lust auf Beziehung hat.Jemanden mit Geduld, Humor und Herz.Jemanden, der mich ernst nimmt, mit mir arbeitet, mit mir kuschelt und gemeinsam mit mir durchsLeben geht.Am besten jemanden mit Hundeerfahrung, der versteht, dass ich kein „perfekter Anfängerhund“ bin— sondern ein sensibler, intelligenter Hund, der Führung, Verständnis und echte Bindung braucht.Denn wenn ich einmal Vertrauen gefasst habe, bin ich eine unglaublich loyale Begleiterin. Vielleicht darf ich ja genau bei dir ankommen!? Kontaktdaten: Fabian Dietrichf.dietrich97.com0175/9803302
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