Rex adoptieren
Deutscher Schäferhund · Männlich · Senior · 10 Jahre
Unser Rex kam im April 2019 zum ersten Mal zu uns ins Tierheim, nachdem er seine damalige Besitzerin zweimal attackiert hatte. Ursprünglich stammt er von einem Kölner „Züchter“, von dem wir bereits drei Hunde übernommen haben. Alle drei wurden an ältere Menschen vermittelt, die mit der Haltung der Tiere letztlich völlig überfordert waren. In der Weihnachtszeit 2025 schien Rex endlich sein Glück gefunden zu haben. Leider kam er im September 2026 zu uns zurück, nachdem es in einem unglücklichen Moment zu einem Bissvorfall mit seiner Besitzerin gekommen war. Rex ist und bleibt ein Hund mit besonderen Ansprüchen. Auch wenn er inzwischen ein wenig altersmilder geworden ist, sollte man seine Grenzen und Bedürfnisse unbedingt respektieren. Glücklicherweise hat sich sein Verhalten uns gegenüber nicht verändert: Einige unserer Pfleger und Gassigeher hat er nach wie vor fest in sein Hundeherz geschlossen. So darf er weiterhin regelmäßig schöne Spaziergänge genießen und bekommt die Zuwendung, die er so sehr schätzt. Was Rex allerdings nur schwer ertragen kann, ist das Gefühl, bedrängt zu werden. Besonders in Situationen, in denen er sich ausgeliefert fühlt, wie beispielsweise beim Tierarzt, ist daher große Vorsicht geboten. Zudem macht ihm seine für Schäferhunde typische Hüftproblematik zu schaffen, weshalb er dauerhaft auf Schmerzmittel angewiesen ist. Für Rex suchen wir souveräne, hundeerfahrene Menschen, die ihm mit Ruhe, Verständnis und Geduld begegnen und ihm die Zeit geben, die er braucht, um Vertrauen aufzubauen. Ein Zuhause ohne Kinder und Kleintiere ist für ihn Voraussetzung. Am besten wäre er bei Menschen aufgehoben, die Schäferhunde lieben, ihre aufmerksame, loyale und arbeitsfreudige Art zu schätzen wissen und bereit sind, auch die anspruchsvollen Seiten dieser besonderen Rasse anzunehmen. Rex braucht Menschen, die ihn nicht verändern wollen, sondern ihn so annehmen, wie er ist – mit all seinen Ecken und Kanten, seinen Grenzen und den schönen Seiten, die er den Menschen zeigt, denen er vertraut.
Eingestellt letzte Woche






