Update Von Killer Jetzt Miller adoptieren
Husky · Unbekannt · Jung · 2 Jahre
Für uns alle sehr ernüchternd. Der Wunsch einer OP mit der Entfernung des Tumors und „alles wird gut“ wäre wohl zu einfach gewesen. Im Gegenteil, Miller wird zusehends schwächer, die Tumorwunde infiziere sich, Antibiotika-Gabe wurde notwendig und natürlich auch ein Schmerzmittel. Von allen Seiten verwöhnen und ihm das Leben noch so schön wie möglich zu machen, steht jetzt im Vordergrund. Er baut weiter ab. Nun kam die gute Nachricht: Jenny hat Miller am 11.05.24 ganz zu sich geholt, um ihm in seiner verblebenden Zeit noch alles zu ermöglichen. Dankeschön Jenny und Familie, Danke an alle die sich um Miller bisher so liebevoll gekümmert haben und Miller wünschen wir noch wunderschöne Momente, die er vorher nie kennenlernen durfte. Die Hoffnung stirbt zuletzt Andrea und das ganze Team Mai 2024 Unsere anfänglichen Dorftouren - 2007 – führten über den Grenzübergang Küstrin nach Gorzow, mit dem Tierheim als Zielort. Dabei fielen Astrid und mir immer mehr Höfe mit ihren unzähligen Kettenhunden und sehr vielen Katzen auf. Wir wurden bei unseren Besuchen im vier Wochen Rhythmus zunächst sehr kritisch betrachtet. Voll beladen mit Futter für die Tiere und für die Menschen „Mitbringsel“ in Form von „blauen Säcken“ (gefüllt mit brauchbaren und dringend benötigten Sachen), wurden wir wenig später schon freudig erwartet. Wir probierten damals über die Menschen, denen es teilweise wirklich sehr schlecht ging, an die Tiere zu gelangen, denen es noch sehr viel schlechter ging. Unsere Hilfseinsätze sprachen sich recht schnell herum und so kamen nach und nach immer mehr Höfe dazu. Die erste und wichtigste Zielsetzung: Wir versuchten, die Hofbesitzer über Kastrationen ihrer Tiere aufzuklären und sie davon zu überzeugen, dass die unerwünschten Tiere nicht mehr „entsorgt“ wurden. Leider ist uns das bis heute nur teilweise gelungen. Dann kam die Parasitenbehandlung (Flöhe, Würmer und Zecken) und grundsätzlich die medizinische Betreuung dazu. Viele haben wir in der Klinik in Gorzow operieren oder behandeln lassen. Die dritte Zielsetzung unserer Einsätze war, die Hunde durch Zwingerbau von den viel zu kurzen Ketten zu befreien. Dafür mussten die Hunde kastriert werden, um sie möglichst zu zweit in einen Zwinger unter zu bringen. Nun ist die Zwingerhaltung für uns generell keine Option, aber allemal besser als eine isolierte Kettenhaltung. Jeder Hof bekam im Laufe der Zeit seinen eigenen, speziellen bzw. zutreffenden Namen, z.B.: „Kuh- Hof“, „Viele-Hunde-Hof“, „Flodder-Hof“, „Theresa-Hof“, „Max-Oma-Hof“, „Keife-Hof“ „Bürgermeister-Hof“, „Husky-Hof“ und viele mehr... Der sogenannte „Viele-Hunde-Hof“ machte seinem „Namen alle Ehre“, wie man sagt. Jedes Mal waren wieder neue Hunde und natürlich auch Katzen dazugekommen. Davon waren viele krank oder wurden überfahren. Astrid und ich zogen uns nach vielen Jahren von dieser Tour zurück, da andere Aufgaben für uns dazu kamen. Unsere Schützlinge haben wir natürlich nicht verlassen, denn Vicky, Marie, Vanessa, Sammy und Jenny , die teilweise schon früher schon dabei waren, übernahmen diese Tour - bis heute.
Eingestellt letzten Monat






