Adoptoi Fred
Rasvahybridi · Tuntematon · Iäkäs · 14 vuotta
Fred is always cheerful. Understandably so, because the fact that he is still alive today is a small miracle. Fred owes his life to Andrea, a full-blooded animal rescuer who had made it her mission to provide shelter to injured pigs in her stable, as mobbing is commonplace in the pig industry. As the space in the mast becomes more scarce with increasing duration, the bored, highly intelligent pigs become more aggressive, and cannibalism is a daily occurrence if the bodies of dead pigs are not removed quickly enough. Andrea restored a bit of dignity to the injured pigs, allowing them to lie in soft straw, and if they were severely injured, at least to die without fear. When she managed to nurse Fred back to health, she had to buy him free and find a new home. Fred arrived in May 2017 at our former foster home in Schwefe, in the Landkreis Soest, just two days after the Bentheimer Landschwein Olaf had been taken in. Fred and Olaf were a perfect match. In April 2018, our pigs were all moved to the Hochsauerlandkreis, to Erflinghausen bei Meschede, because the veterinary office in Soest had mandated the installation of a second electrified fence to prevent contact with wild boars, as African swine fever threatened. However, the fence would not have saved us from a possible stall requirement if African swine fever reached Germany. And in Schwefe, there were only small wooden open sties, in which the pigs could not be housed in an art-appropriate manner without outdoor access for longer periods. Therefore, we reluctantly decided (as moving always means a lot of stress for both animals and humans) to find a safe place for our pigs. We found one in Erflinghausen bei Meschede. You can find a description of the foster home in Meschede here. The place has the great advantage that there are no pig farms within a kilometer radius. If swine fever breaks out in a farm, all pigs within a kilometer are often killed as a precaution… a horrifying thought. Unfortunately, the owner of Olaf, Fred’s friend, decided not to take Olaf to Meschede. Olaf stayed in Schwefe. Since then, we have learned that we must also insist on the ex-owners transferring ownership of their pig to an animal welfare guardian to ensure the pig’s well-being. One learns never to be complacent. In Meschede, Fred lives together with Rosi and Rudi in an "old and young flat share," because Rudi is already 14 years old (as of December 2018) and Rosi is about 12 years old. Fred keeps the two old-timers young.
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Fred ist immer fröhlich. Verständlich, denn dass er überhaupt heute noch lebt, ist ein kleines Wunder. Fred verdankt es Andrea, einer Vollblut-Tierschützerin, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, in der Mast verletzte Schweine in ihrem Stall unterzubringen. Denn Mobbing ist in den Mastställen an der Tagesordnung. Je knapper der Platz mit zunehmender Mastdauer wird, desto agressiver werden die gelangweilten, hochintelligenten Schweine, Kannibalismus ist an der Tagesordnung, wenn Leichen gestorbener Tiere nicht schnell genug herausgenommen werden. Andrea gab den verletzten Tieren ein Stück ihrer Würde zurück, sie durften im weichen Stroh liegen und wenn sie sehr schwer verletzt waren, zumindest ohne Angst sterben. Wenn es ihr gelang, wie bei Fred, ein Schwein gesund zu pflegen, musste sie es freikaufen und suchte einen Lebensplatz. Fred kam im Mai 2017 damals noch in unsere ehemalige Pflegestelle in Schwefe im Landkreis Soest. Dort war zwei Tage zuvor das Bentheimer Landschwein Olaf eingezogen. Fred und Olaf waren ein Herz und eine Seele. Im April 2018 sind unsere Schweine alle in den Hochsauerlandkreis, nach Erflinghausen bei Meschede, umgezogen. Denn das Veterinäramt in Soest hatte die Auflage gemacht, einen zweiten stromführenden Zaun zu ziehen, weil wegen der drohenden afrikanischen Schweinepest ein Kontakt mit Wildschweinen sicher ausgeschlossen werden musste. Der Zaun hätte uns aber nicht von der möglichen Stallpflicht bewahrt, wenn die afrikanische Schweinepest Deutschland erreicht. Und in Schwefe gab es nur kleine Holzoffenställe, in denen man die Schweine nicht artgerecht für länger ohne Auslauf hätte unterbringen können. Deshalb entschieden wir schweren Herzens (weil ein Umzug immer jede Menge Stress für Tier und Mensch bedeutet), einen sicheren Platz für unsere Schweine zu suchen. Den haben wir in Erflinghausen bei Meschede gefunden. Eine Beschreibung der Pflegestelle Meschede finden Sie unter diesem Link. Der Platz hat den großen Vorteil, dass es im Umkreis von einem Kilometer keine Schweinemastbetriebe gibt. Wenn die Schweinepest in einem Maststall ausbricht, werden nämlich oft im Umkreis von einem Kilometer alle Schweine vorsichtshalber umgebracht….Eine schreckliche Vorstellung. Leider entschied sich der Besitzer von Olaf, Freds Freund, Olaf nicht mit nach Meschede zu geben. Olaf ist in Schwefe geblieben. Seitdem wissen wir, dass wir auch bei Schweinen darauf bestehen müssen, dass die Ex-Besitzer das Eigentum an ihrem Schwein auf Schutzengel für Tiere übertragen, damit alles zum Wohl des Tieres geschieht. Man lernt eben niemals aus. In Meschede lebt Fred zusammen mit Rosi und Rudi in einer „Alt und Jung-WG“, denn Rudi ist schon 14 Jahre alt (Stand Dezember 2018) und Rosi ungefähr 12 Jahre alt. Fred hält die beiden alten Herrschaften jung.
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