Moro örökbefogadása
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We are often asked why so few people in Spain get involved with the animals on the streets, and from a distance, this question is more than appropriate. But if someone in Germany finds a stray dog, they can go to the nearest police station, the next veterinarian, or the nearest animal shelter, and they will definitely find help. In Spain, animal rescuers who are not organized in an association often feel completely abandoned. If you leave a dog at a police station, the four-legged creature ends up in the Perrera and risks being killed. Veterinary clinics often check free of charge whether the found animal is registered, but if it is not, the finder is again responsible for protecting the dog from the state kennel. The small animal protection associations cannot take in as many animals as they receive reported every day, and so ultimately, the blame always falls on the good soul who has rescued a desperate dog from the street. This helplessness leads many people to look away deliberately, and over time, this unfortunately becomes the norm. To change the situation in the long term, it takes not only attentive and helpful people, but also a strict animal protection law, sterilization programs, a different waste policy, and support for the hardworking private animal protection associations. Our friends in Spain try to help as best they can in any case. When our partners from Dolmen Animal on Facebook read that an animal rescuer Moro had taken in a dog, but could not offer the poor male dog a foster home, the dog, about two and a half years old, was moved into the small facility despite the chronic overcrowding of the shelter. Moro had a home, but no one took care of him there. The friendly mixed breed constantly wandered alone through Huelva, was unkept, underweight, and always looking for some affection. Moro had already been delivered to his owner several times by animal protectors, the police, and neighbors after he had injured himself or almost lost his life in the city traffic. This time, he should not have to return again; this time, he should finally get the home that a loving and attached dog like him deserves. Moro quickly adapted to the daily routine at our friends' small boarding facility. He is a very balanced, people-friendly companion who gets along well with the other four-legged animals, but rarely joins in the wild games of his peers. The black charmer prefers to watch and lies with the calmer companions to observe everything that happens around him. He is delighted when he is allowed to go on the walks offered by volunteer dog walkers, and because Moro behaves exemplary on the leash, he is often chosen - but every two days is still clearly too little for a cheerful explorer like Moro, who would love to explore the neighborhood three times a day with his favorite person. For Moro, we are looking for a rather quiet home with active people who also enjoy spending time outside. Our black gentleman would love to be a hiking companion or training partner for jogging (if there is still enough time to occasionally bury his black nose in the ground). He is certainly ready for plenty of cuddling in front of the TV, and he is already looking forward to showing his new family which inaccessible spots he wants scratched, which of his well-defined muscles need a massage, and of course, it's a pleasure for Moro to make his extremely soft hair available as a hand caress behind the attentive ears.
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Wir werden oft gefragt, warum so wenige Leute in Spanien sich für die Tiere auf den Straßen engagieren, und aus der Entfernung ist die Frage auch mehr als angebracht. Aber wenn jemand in Deutschland einen streunenden Hund findet, dann kann er auf die nächste Polizeistation gehen, zum nächsten Tierarzt, ins nächste Tierheim und er wird auf jeden Fall Hilfe finden. In Spanien fühlen sich die Tierretter, die nicht in einem Verein organisiert sind, oft komplett alleingelassen. Gibt man den Hund in einer Polizeistation ab, landet der Vierbeiner in der Perrera und läuft Gefahr, getötet zu werden. Tierkliniken kontrollieren zwar oft gratis, ob das gefundene Tier registriert ist, aber ist das nicht der Fall, ist wieder der Finder in der Verantwortung, den Hund vor dem staatlichen Zwinger zu bewahren. Die kleinen Tierschutzvereine können gar nicht so viele Tiere aufnehmen, wie sie jeden Tag gemeldet bekommen, und so ist der schwarze Peter eben am Ende doch immer wieder bei der guten Seele, die einen verzweifelten Hund von der Straße gerettet hat. Diese Hilflosigkeit führt dazu, dass viele Menschen bewusst wegschauen, und mit der Zeit wird das leider zur Normalität. Um die Zustände auf Dauer zu ändern, braucht es nicht nur aufmerksame und hilfsbereite Leute, sondern auch ein scharfes Tierschutzgesetz, Kastrationsprogramme, eine andere Müllpolitik und Unterstützung für die hartarbeitenden, privaten Tierschutzvereine. Unsere Freunde in Spanien bemühen sich, in jedem Fall bestmöglich zu helfen, und als unsere Partner von Dolmen Animal auf Facebook lasen, dass eine Tierschützerin Moro bei sich aufgenommen hatte, aber dem armen Rüden keine Pflegestelle anbieten konnte, durfte der ca. zweieinhalb Jahre alte Rüde trotz chronischer Überfüllung des Tierheims in die kleine Einrichtung umsiedeln. Moro hatte ein Zuhause, aber dort kümmerte sich niemand um ihn. Ständig wanderte der freundliche Mischling allein durch Huelva, war ungepflegt, abgemagert und immer auf der Suche nach etwas Zuwendung. Moro wurde schon einige Male von Tierschützern, der Polizei und Nachbarn bei seinem Besitzer abgeliefert worden, nachdem er sich verletzt hatte oder im Verkehr der Stadt beinahe ums Leben gekommen wäre. Dieses Mal sollte er nicht wieder zurückkehren müssen, dieses Mal soll er endlich das Heim bekommen, das einem lieben und anhänglichen Hund wie ihm gebührt. Moro hat sich schnell im Alltag der kleinen Tierpension unserer Freunde eingelebt. Er ist ein sehr ausgeglichener, menschenfreundlicher Geselle, der mit den anderen Vierbeinern bestens auskommt, aber nur selten bei den wilden Spielen seiner Altersgenossen mitmischt. Der schwarze Charmeur schaut lieber zu und liegt bei den ruhigeren Genossen, um alles zu beobachten, was um ihn herum passiert. Er ist begeistert, wenn er mit auf die von ehrenamtlichen Gassigängern angebotenen Spaziergänge darf, und weil Moro vorbildlich an der Leine läuft, wird er auch oft ausgewählt – aber alle zwei Tage ist eben für einen fröhlichen Entdecker wie Moro immer noch deutlich zu wenig, würde er doch gern mit seinem Lieblingsmenschen drei Mal am Tag die Nachbarschaft erkunden. Für Moro suchen wir ein eher ruhiges Zuhause mit aktiven Menschen darin, die sich auch gern und lang draußen aufhalten. Unser schwarzer Gentleman würde nur zu gern Wanderbegleiter sein oder Trainingspartner beim Joggen (wenn noch genug Zeit bleibt, die schwarze Nase hin und wieder im Boden zu vergraben). Auch für ausgiebige Kuscheleinheiten vor dem Fernseher ist Moro bestimmt ohne Einschränkungen zu gewinnen, und er freut sich jetzt schon darauf, seiner neuen Familie zu zeigen, an welchen unzugänglichen Stellen er gekratzt werden möchte, welche seiner schön definierten Muskeln dringend eine Massage benötigen und natürlich ist es Moro ein Vergnügen, seine enorm weichen Haare hinter den aufmerksam gestellten Ohren als Handschmeichler zur Verfügung zu stellen.
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