Marley adopteren
Kruisbried · Mannelijk
When a spot opened up at our shelter Finca Esquinzo, Marley was allowed to leave the "Municipal Albergue de Puerto del Rosario" and move in with them. It took Marley a lot of courage to leave his kennel and step into the unfamiliar car, but we think he’s glad he made this big leap. According to our information, the unfortunate male dog was found alone and completely out of his mind with panic in the capital city of the island. He had no microchip, and at first, no one knew where he came from. There were bloody scabs on his ears and nose, which intensely itched and that he constantly scratched. After a veterinary examination, treatment with a cortisone cream began immediately, and finally, the annoying itching stopped. The first few days, Marley wouldn’t leave his kennel at the clinic – there he felt safe. Every time someone tried to touch him, the poor little dog would flinch and whimper. But with yummy canned food and hand-feeding, his tail began to wag, and he became more confident. Now he spends his days in the open field with Bernie, Fix, and Naija. But even there, he’s found a corner where he feels safe. Only with much persuasion does he also take a walk with Andrea through the enclosure. Since trust often goes through the stomach for dogs, Marley quickly learned that there’s a special place for him at mealtime. At first, he still approached his bowl with a hanging head, but now he barks with joy and jumps from one paw to the other. So, there you have it – it works! Marley needs some time to get used to his new living conditions. But once he warms up, he can’t get enough of being petted and cuddled. He’s a very affectionate, friendly little dog and deserves to finally enjoy a real dog life. When he gets nervous, he “smiles” out of insecurity. With this, he tries to ease the situation and wants to say: “Please don’t hurt me.” Because of his white fur, it would be urgently necessary for Marley to leave the Sun Island Fuerteventura as soon as possible. Light-colored dogs often suffer more from sun and heat, which can cause skin problems. For Marley, we are looking for people with patience who can give him the peace he needs but also show him the way into everyday life. Older, more independent children would certainly be no problem, as long as they give him the right to retreat when he needs it. A pre-existing, open-minded companion would certainly be helpful, but it’s not a must. Marley always leaves his kennel clean and even the blanket stays intact. For now, he prefers to lie somewhere else. Everything he doesn’t know is ignored for the time being. Marley can now leave for his new home immediately, microchipped, fully vaccinated, and tested for Mediterranean diseases. Who has a heart for the cute puppy and shows him the beautiful sides of life?
Origineel lezen (de)
Als auf unserer Pflegestelle Finca Esquinzo ein Plätzchen frei wurde, durfte Marley die „Albergue Municipal de Puerto del Rosario“ verlassen und bei ihnen einziehen. Es kostete Marley sehr viel Mut, seine Box zu verlassen und in das fremde Auto einzusteigen, aber wir denken, heute ist er froh, dass er diesen großen Sprung geschafft hat. Laut unseren Informationen wurde der bedauernswerte Rüde alleine und völlig außer sich vor Panik in der Inselhauptstadt gefunden. Er hatte keinen Mikrochip und zunächst wusste niemand, woher er kam. An den Ohren und an der Nase hatte er blutigen Schorf, der enorm juckte und den er sich immer wieder aufkratzte. Nach einer Untersuchung durch den Tierarzt begann sofort die Behandlung mit einer Kortison Creme und endlich hörte das lästige Jucken auf. Die ersten Tage wollte Marley die Box in der Krankenstation nicht verlassen – dort fühlte er sich sicher. Jedes Mal, wenn man ihn berühren wollte, zuckte der arme Hundemann zusammen und nässte sich ein. Aber mit leckerem Dosenfleisch und Handfütterung begann schließlich sein Schwanz zu wedeln und er wurde mutiger. Nun ist er täglich im Freilauf bei Bernie, Fix und Naila. Aber auch dort hat er sich eine Ecke gesucht, in der er sich sicher fühlt. Nur mit viel Überredungskunst spaziert er dann auch einmal mit Andrea durch das Gehege. Da bei fast allen Hunden Vertrauen durch den Magen geht, lernte Marley schnell, dass es zum Fressen auch für ihn einen bestimmten Platz gibt. Anfangs schlich er noch mit hängendem Kopf zu seinem Napf, heute bellt er vor Freude und springt von einem Pfötchen auf das andere. Na also – geht doch! Marley braucht etwas Zeit, um sich an neue Lebensumstände zu gewöhnen. Taut er aber erst einmal auf, kann er gar nicht genug gekrault und beschmust werden. Er ist ein sehr anhänglicher, freundlicher Hundemann und hat es verdient, endlich ein echtes Hundeleben genießen zu dürfen. Wenn er nervös wird, „lächelt“ er aus Unsicherheit. Damit versucht er, die Situation zu beschwichtigen und möchte sagen: „Bitte tu mir nichts.“ Wegen seines weißen Fells wäre es dringend nötig, dass Marley die Sonneninsel Fuerteventura so schnell wie möglich verlassen kann. Helle Hunde neigen oft zu Hautproblemen, weil ihnen Sonne und Hitze stärker zusetzen. Für Marley suchen wir Menschen mit Geduld, die ihm einerseits die Ruhe geben, die er braucht, aber andererseits auch die Aufgabe übernehmen, ihm den Weg in den Alltag zu zeigen. Schon etwas größere, souveräne Kinder sind sicher kein Problem, solange sie ihm das Recht geben, sich zurückziehen zu können, wenn er es braucht. Ein bereits vorhandener, offener Artgenosse wäre sicher eine Hilfe, ist aber kein Muss. Marley verlässt seine Box immer sauber und auch die Decke bleibt heil. Momentan legt er sich noch lieber daneben. Alles, was er nicht kennt, wird erst einmal ignoriert. Marley kann ab sofort gechipt, komplett durchgeimpft und auf Mittelmeerkrankheiten getestet in sein neues Zuhause ausreisen. Wer hat ein Herz für den hübschen Junghund und zeigt ihm die schönen Seiten des Lebens?
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