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Provavelmente adotado

Adotar Modellprojekt in Rumänien gestartet

Raça mista · Desconhecido · Idoso · 24 anos

Castração de cães de donos visa reduzir o número de animais nas ruas Comunicado de imprensa da Federação Alemã de Proteção Animal e Tierhilfe Hoffnung datado de 26 de abril de 2024: Com o objetivo de quebrar o ciclo de reprodução não controlada de cães na Romênia, a Federação Alemã de Proteção Animal e sua organização filiada Tierhilfe Hoffnung lançaram um projeto-piloto. Nos próximos cinco anos, trabalhadores da bem-estar animal trabalharão em cooperação com as autoridades veterinárias nacionais e regionais para garantir que os proprietários de cães no condado de Argeș cumpram suas responsabilidades legais. Veterinários locais verificarão e garantirão que os cães mantidos estejam marcados, registrados e vacinados contra raiva. A castração obrigatória será realizada pela Tierhilfe Hoffnung para cães não castrados. Para poder realizar até 40.000 castrações por ano, a Tierhilfe Hoffnung, além de suas unidades móveis de castração, contará com um novo centro especializado de castração e registro. É o primeiro centro do seu tipo na Romênia, trabalhando com um conceito para cães de rua desenvolvido pela Federação Alemã de Proteção Animal e Tierhilfe Hoffnung. O conceito demonstra que a castração é não apenas mais humana, mas também mais eficaz - ao contrário do cruel e antiético abate de cães de rua. Desde que a "Lei de Abate" entrou em vigor em 2013, os cães de rua na Romênia podem ser capturados e, após um período de 14 dias, abatidos. "Após mais de 24 anos de trabalho de proteção animal na Romênia, e os últimos dez anos sob a Lei de Abate, nosso projeto-piloto iniciado é um passo importante", comenta Matthias Schmidt, presidente da Tierhilfe Hoffnung. "Com o projeto, estamos nos concentrando na castração dos cães que têm casa. Esses cães se reproduzem sem controle e contribuem para o crescente número de cães de rua, que então correm o risco de terminar em estações de abate. Se o número de cães nas ruas diminuir por meio do projeto, esperamos que menos cães de rua terminem em estações de abate, mas sejam liberados após a castração." "A castração é a chave para combater o sofrimento e a morte dos cães de rua", acrescenta Thomas Schröder, presidente da Federação Alemã de Proteção Animal. "Estamos felizes e orgulhosos de que as propostas que desenvolvemos para o projeto-piloto agora estejam sendo implementadas. O objetivo deve ser transformar mais de 140 estações de abate na Romênia em centros de castração e registro. Só assim a população canina pode ser gerenciada de forma humana e sustentável"

Ler original (de)

Kastration von Besitzerhunden soll Zahl der Straßentiere eindämmen Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes und der Tierhilfe Hoffnung vom 26.04.2024: Mit dem Ziel, den Teufelskreis der unkontrollierten Vermehrung von Hunden in Rumänien zu durchbrechen, haben der Deutsche Tierschutzbund und sein Mitgliedsverein Tierhilfe Hoffnung ein Modellprojekt auf den Weg gebracht. In den kommenden fünf Jahren wollen die Tierschützer in Kooperation mit der nationalen und der regionalen Veterinärbehörde dafür sorgen, dass Hundebesitzer im Landkreis Argeș ihren gesetzlichen Halterpflichten nachkommen. Ansässige Tierärzte werden überprüfen und dafür Sorge tragen, dass gehaltene Hunde gekennzeichnet und registriert sowie gegen Tollwut geimpft sind. Die ebenfalls vorgeschriebene Kastration wird für bislang unkastrierte Hunde von der Tierhilfe Hoffnung übernommen. Um bis zu 40.000 Kastrationen pro Jahr stemmen zu können, setzt die Tierhilfe Hoffnung – neben ihren Kastrationsmobilen – auf ein neues, für das Projekt errichtetes Kastrations- und Registrationszentrum. Es ist das erste Zentrum dieser Art in Rumänien, das nach einem vom Deutschen Tierschutzbund und der Tierhilfe Hoffnung für das Land erstellten Gesamtkonzept für Straßenhunde arbeitet. Das Konzept zeigt auf, dass das Kastrieren nicht nur humaner ist, sondern auch effektiv – anders als die grausame und unethische Tötung von Straßenhunden. Seit Inkrafttreten des „Tötungsgesetzes“ im Jahr 2013 dürfen Straßenhunde in Rumänien eingefangen und nach einer Verwahrfrist von 14 Tagen getötet werden. „Nach mehr als 24 Jahren Tierschutzarbeit in Rumänien, zuletzt über zehn Jahre unter dem Tötungsgesetz, ist das von uns angestoßene Modellprojekt ein richtungsweisender Schritt“, kommentiert Matthias Schmidt, Vorsitzender der Tierhilfe Hoffnung. „Mit dem Projekt setzen wir den Fokus auf die Kastration der Hunde, die ein Zuhause haben. Diese Tiere vermehren sich unkontrolliert und sorgen für immer neuen Zuwachs bei den Straßenhunden, welche dann Gefahr laufen, in Tötungsstationen zu landen. Nimmt die Zahl der Hunde auf den Straßen durch das Projekt ab, haben wir die Hoffnung, dass zukünftig weniger Straßenhunde in den Tötungsstationen landen, sondern nach ihrer Kastration wieder freigelassen werden dürfen.“ „Die Kastration ist der Schlüssel im Kampf gegen Leid und Tod der Straßenhunde“, ergänzt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wir sind froh und stolz, dass die von uns erarbeiteten Vorschläge für das Modellprojekt nun umgesetzt werden. Ziel muss sein, die mehr 140 Tötungsstationen in Rumänien zu Kastrations- und Registrationszentren umzurüsten. Nur so lässt sich die Hundepopulation tierschutzgerecht und nachhaltig in den Griff bekommen.“ Bei der feierlichen Eröffnung des Kastrations- und Registrationszentrums der Tierhilfe Hoffnung betonte der Direktor der regionalen Veterinärbehörde, Dr. Sorin Sorescu, den klaren Auftrag an die Behörden und Tierärzte, die Kennzeichnung und Registrierung, Impfung und Kastration der gehaltenen Hunde im Landkreis sicherzustellen. Gleichzeitig sind die kommunalen Verwaltungen angehalten, auch Verantwortung für „ihre“ Straßenhunde zu übernehmen. Mittlerweile besteht in Rumänien die Möglichkeit, herrenlose Hunde auf juristische Personen, wie Städte oder Gemeinderäte, zu registrieren – was im besten Fall auch das Wiederfreilassen möglich machen könnte. Das Wiederfreilassen von Straßenhunden nach einer Kastration ist in Rumänien aktuell nicht zulässig. Im Tierheim „Smeura“ der Tierhilfe Hoffnung leben daher aktuell mehr als 6.000 Hunde. Hintergrund: Der Deutsche Tierschutzbund ist zusammen mit der Tierhilfe Hoffnung, die das weltgrößte Tierheim „Smeura“ im Landkreis in Argeș betreibt, seit Jahren in Rumänien für die Straßentiere aktiv. In Gesprächen mit Politikern und Veterinärbehörden setzen sich die Tierschützer für das Prinzip „Fangen, Kastrieren, Freilassen“ ein. Unterstützt werden sie dabei von deutschen Politikern, u.a. Anette Kramme (parlamentarische Staatsekretärin & MdB), die die Delegationsreise seit Jahren begleitet, und mittlerweile auch von der Deutschen Botschaft in Bukarest. Mit Blick auf das von der Tierhilfe Hoffnung vorgeschlagene und gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund erarbeitete Modellprojekt, hatten die rumänischen Veterinärbehörden 2023 eine Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, die die Einhaltung der Pflichten durch Hundehalter im Landkreis Argeș stärken soll. Zwar besteht seit 2013 bereits eine landesweite Pflicht zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung sowie zur Tollwutimpfung für Besitzertiere, jedoch verhindern diverse sozialpolitische Faktoren die Umsetzung: etwa Vorbehalte gegenüber der Kastration, Armut in der Bevölkerung, fehlendes Wissen und fehlende Kontrollen. Tierärzte und Behörden im Landkreis Argeș erhalten durch die Gesetzesänderung und ergänzt um die Vereinbarung für das Modellprojekt nun einen expliziten Auftrag zur Umsetzung der bestehenden Pflichten. Die kommunalen Verwaltungen werden außerdem angehalten, die Kastrationen, Kennzeichnungen und Registrierungen zu finanzieren. Original-Pressemitteilung sowie Bilder für die Berichterstattung in diesem PDF Bildunterschrift Bild 1: Eröffnung des Kastrations- und Registrationszentrums. Von links nach rechts: Matthias Schmidt (Vorsitzender Tierhilfe Hoffnung), Ana-Maria Voicu (Tierheimleiterin Smeura), Dr. Sorin Sorescu (D.S.V.S.A. Argeș), Anette Kramme (parlamentarische Staatsekretärin & MdB), Thomas Schröder (Präsident Deutscher Tierschutzbund) Bildunterschrift Bild 2: Rumänische Straßenhunde in der Smeura Copyright dieser Bilder: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Tamanho
Médio
Idade
Idoso · 24 anos
Localização
🇷🇴Pitești
Abrigo
Smeura Pitesti
Cuidado por Smeura Pitesti · PiteștiRaça mista

Listado há 5 meses

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