Adotar Piky
Bichon Frisé · Macho · Adulto · 8 anos
Tradução disponível em breve.
Piky – kleiner Kerl mit eigenem Kopf Piky ist gemeinsam mit der Hündin Maya als Abgabehund zu uns gekommen. Die beiden haben zuvor zusammen in einem Haushalt gelebt. Im Tierheim hat sich allerdings schnell gezeigt, dass sie sich gegenseitig nicht unbedingt guttun. Da beide auch unkastriert sind, haben wir sie getrennt und können uns gut vorstellen, Piky und Maya auch unabhängig voneinander zu vermitteln. Beide kommen mit der Trennung gut zurecht. Piky war anfangs sehr eingeschüchtert und wollte Menschen zunächst lieber auf Abstand halten. Gegenüber seinen Bezugspersonen hat sich das jedoch schnell verändert. Hat er einen Menschen ein paar Mal gesehen und kennengelernt, wird er deutlich aufgeschlossener und umgänglicher. Bei unbekannten Personen kann er anfangs noch brummelig reagieren und hat in der Vergangenheit auch schon einmal abgeschnappt. Auch beim Ableinen kam es bei wechselnden Gassigehern gelegentlich vor, dass er in die Schuhe geschnappt hat. Mit vertrauten Menschen zeigt er dieses Verhalten inzwischen nicht mehr. An der Leine zeigt Piky deutliches Leinenpöbeln. Dabei wirkt es, als hätte er bisher wenig Orientierung am Menschen gelernt und sich angewöhnt, Hundebegegnungen selbst zu regeln. Hier sollte unbedingt weiter mit ihm gearbeitet werden, damit er lernt, sich an seinem Menschen zu orientieren und Begegnungen entspannter zu bewältigen. Mit anderen Hunden ist Piky grundsätzlich gut sozialverträglich. Allerdings zeigt er ein ausgeprägtes Imponier- und Sexualverhalten. Er ist sehr präsent und kann gegenüber anderen Hunden durchaus penetrant werden. So versucht er beispielsweise sowohl Rüden als auch Hündinnen zu besteigen. Die Grenzen anderer Hunde akzeptiert er dabei grundsätzlich gut. Bei Menschen benötigt Piky dagegen noch etwas mehr Unterstützung beim Thema Grenzen. Es kam beispielsweise bereits vor, dass er in einer Hundegruppe einem Menschen an den Schuh uriniert hat. Wird er dafür korrigiert, kann er zunächst Gegenwind zeigen und beispielsweise knurren. Hier sind klare, faire und gut dosierte Grenzen gefragt. Hat er verstanden, dass ein bestimmtes Verhalten nicht erwünscht ist, lässt er sich gut darauf ein und ist keineswegs grundsätzlich schwer händelbar. Piky kann grundsätzlich zu einem souveränen, passenden Zweithund vermittelt werden. Kinder sehen wir aufgrund seines beschriebenen Verhaltens nicht in seinem neuen Zuhause; mit älteren Jugendlichen könnte man dies individuell prüfen. Ob Piky mit Katzen zusammenleben kann, müsste im Einzelfall getestet werden. Das Maulkorbtraining wurde mit Piky begonnen und läuft gut. Für Piky suchen wir Menschen, die ihm mit Ruhe, Klarheit und fairer Konsequenz Orientierung geben. Wer bereit ist, ihm diese Sicherheit zu vermitteln und gleichzeitig seinen kleinen Dickkopf mit Humor zu nehmen, bekommt einen aufgeweckten und durchaus liebenswerten kleinen Kerl an die Seite.
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