Aria adoptieren
Weiblich · Jung · 1 Jahr
- schüchtern - ruhiges Tier - lässt sich nicht gerne anfassen - braucht Freigang - stubenrein Aria kam als Sicherstellung zu uns ins Tierheim. Nun sucht die Maunz ein neues Für-immer-Zuhause. Aria ist eine ruhige und eher schüchterne Katze, die Zeit braucht, um Vertrauen zu fassen und sich in einer neuen Umgebung sicher zu fühlen. Sie beobachtet vieles zunächst lieber aus der Entfernung und geht vorsichtig auf neue Menschen und Situationen zu. Deshalb suchen wir für sie ein ruhiges und verständnisvolles Zuhause, in dem sie ohne Druck ankommen darf. In stressigen Situationen kann Aria Stressanfälle bekommen, weshalb ein ruhiger Haushalt mit geduldigen Menschen besonders wichtig für sie ist. Ihre zukünftigen Besitzer sollten ihre Grenzen respektieren und ihr die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, wann sie Kontakt möchte. Nach etwas Eingewöhnungszeit sucht sie jedoch Nähe zu ihren Bezugspersonen. Aria kennt andere Katzen und fühlt sich mit Artgenossen wohler. Deshalb würde sie gerne gemeinsam mit einer anderen Katze (Macadamio 145_S_26, Peanut 146_S_26, Pistazie 147_S_26) in ihr neues Zuhause ziehen. Andere Katzen geben ihr Sicherheit und Orientierung im Alltag. Aria ist stubenrein. Nach einer längeren und ruhigen Eingewöhnungszeit sollte sie unbedingt die Möglichkeit zum Freigang bekommen, da sie ihre Umgebung gerne draußen erkunden möchte. Ein Zuhause in einer ruhigen Gegend mit sicherem Freigang wäre daher ideal für sie. Für Aria wünschen wir uns geduldige und einfühlsame Menschen, die Verständnis für sensible Katzen mitbringen und ihr die Zeit geben, die sie braucht, um Vertrauen aufzubauen. Dieses Tier entstammt der Verpaarung mit einer*m Vertreter*in einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen bei sogenannten Qualzuchtrassen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten. Bei den Faltohrkatzen bleiben die Ohrmuscheln gefaltet, statt sich einige Zeit nach der Geburt aufzurichten. Diese sind das äußerlich sichtbare Zeichen einer angezüchteten Entwicklungsstörung des Knorpel- und Knochengewebes, die den gesamten Körper betrifft, nicht nur die Ohren. Auch die Skelettentwicklung ist beeinträchtigt, was zu schmerzhaften Gelenkdegenerationen und frühzeitiger Arthritis führen kann. Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwält*innen der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter*innen, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.
Eingestellt vor 2 Monaten



