Basilico adoptieren
Mischling · Männlich · 9 Monate
Eine Woche auf der Pflegestelle. Da kam er nun an: der kleine Bruder von Berta und dritter Sprössling von Hündin Benedetta, die schon längst ihr neues Zuhause finden konnten. Deutlich schmächtiger und leichter als seine Schwester, nahm er die ersten Hürden im Schnelldurchlauf: Das Treppenhaus bezwang er noch am ersten Abend, den Hauptbahnhof Wiesbadens am zweiten Tag. Und ob Weinprobierstand, Kürbisfest oder Restaurant: etwas schüchtern aber immer interessiert meisterte er all diese Herausforderungen innerhalb dieser ersten Woche. Der Sprung ins Auto ist auch keine Hürde mehr, genauso wenig wie das Autofahren selbst. Auf dem abgesperrten Hundespielplatz war er zudem auch ohne Leine gut ansprech- und abrufbar; ebenso an der langen Schleppleine am Ende dieser Woche, immer den Bezug zu seinen Menschen im Auge behaltend. Weniger schön, das hat er wohl von Mama: die Stubenreinheit. Draußen passiert ja soo viel Spannendes, dass die rechte Entspannung sich nur gelegentlich einstellen will. Dafür klappt es dann zu Hause umso besser. Die Idee sich besser draußen zu lösen, fängt aber an sich so langsam durchzusetzen. Anderen Hunden begegnet er mit einer gewissen Skepsis und läuft dann schnell mal einen Bogen. Auch bei fremden Menschen, die ihn ansprechen zeigt sich dies, kann aber auch, je nach Sympathie, schnell von großem Interesse abgelöst werden. Zu den im Haus lebenden Katzen hat er noch ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis, das sich zurzeit irgendwo zwischen Burgfrieden und Skepsis bewegt. Wir sind sehr gespannt, welche Überraschungen der kleine Basilico noch für uns bereithält. Zwei Wochen auf der Pflegestelle Während der 2. Woche gab es bei unserem süßen Pflegi interessante Entwicklungen: Inzwischen nach Berlin umgezogen, hat sich das Thema Stubenreinheit bei Basilico deutlich entspannt, und er findet nun häufiger die Ruhe sich draußen zu lösen, wenngleich noch nicht alles perfekt ist und noch hin und wieder eine Überraschung auf uns wartet. Bezüglich der im Haus lebenden Katzen hat sich das Klima deutlich ins Positive gedreht und die anfängliche Unsicherheit und Hektik ist einem entspannten Nebeneinander gewichen. Thema Selbstsicherheit: Bei größeren Menschenansammlungen wie z.B. einem Stadtteilfest mit Getränkeausschank schien seine größte Sorge zu sein, nicht genügend Futter zwischen den Bierbänken und Menschenbeinen auflesen zu können, während er sich einzelnen Menschen in ruhiger Umgebung ungern nähert und sich lieber hinter „seinen“ Leuten skeptisch versteckt. Auch unbekannten Hunden geht er, ohne zu bellen, zunächst einmal aus dem Weg, bleibt dabei aber immer abwartend freundlich. Bei Spaziergängen in Feld, Wald oder Wiese achtet er ebenfalls (noch) sehr darauf Kontakt zu seinem Zweibeiner zu halten, allerdings ist noch offen wie sich die beginnende Pubertät und das Gewinnen an Selbstsicherheit diesbezüglich auswirken werden. Wir sind gespannt. Wenn Sie Interesse an unserem BASILICO haben, dann melden Sie sich bitte bei: .
Eingestellt letzten Monat






