Elisa adoptieren
Mischling · Weiblich
Die freundliche Kaninchendame Elisa wurde bei uns abgegeben und sucht nun ein liebevolles Für-Immer-Zuhause mit mindestens einem Partnertier.Momentan sitzt sie in einer kleinen Kaninchengruppe und versteht sich mit ihren Artgenossen gut. An Menschen ist sie sehr interessiert, begrüßt Besuch sehr neugierig und lässt sich auch vorsichtig anfassen. In ihrem neuen Zuhause sollte es unbedingt eine große Unterbringung und täglichen Freilauf geben. Die Mindestanforderungen bezüglich der Maße der Unterbringungen finden Sie hier. Die reine Außenhaltung ist genau das Richtige für Elisa. Dabei ist zu beachten, dass Elisa nicht durch Ausbuddeln entweichen kann und dass Schutz vor Fressfeinden gewährleistet ist. Auch auf Schattenplätze muss geachtet werden. Verschiedene Rückzugsmöglichkeiten wie Schlafhöhlen sowie Strukturelemente zur Unterhaltung dürfen nicht fehlen. Da es sich bei Kaninchen nicht um Kuschel-, sondern Beobachtungstiere handelt, verbringen sie lieber Zeit mit ihren Artgenossen als mit uns Menschen. Sie wurde mit einem Kaninchen zusammen abgegeben, bei dem wir den Verdacht auf Kaninchenschnupfen hatten, Elisa zeigte jedoch keine Symptome. Wegen ihres einen hängenden Ohres sollte auf eventuelle Entzündungen geachtet werden. Dieses Tier entstammt der Verpaarung mit einer*m Vertreter*in einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen bei sogenannten Qualzuchtrassen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten. Widderkaninchen leiden an den Folgen ihres abgeknickten Ohrkanals: Sie neigen zu Hörproblemen, eingeschränkter Kommunikation mit Artgenossen und haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Ohr- und Zahnerkrankungen. Regelmäßige, tierärztliche Ohr- und Zahnuntersuchungen, eine medikamentöse Dauertherapie bis hin zu Operationen der Gehörgänge können nötig sein. Wenn Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwält*innen der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter*innen, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.
Eingestellt vor 2 Wochen






