Pepa adoptieren
Mischling · Weiblich · Erwachsen · 4 Jahre
Die Geschichte von Pepa ist leider die, die viele unserer Schützlinge teilen: Eines Tages irgendwo ausgesetzt oder, wie in vielen Fällen bei Podencos oder Galgos, ihrem Besitzer und Peiniger entkommen, einige Zeit herumstreunend und im besten Fall von einem Tierschützer oder einer Tierschützerin eingesammelt und ins Tierheim gebracht. Schwierig ist hierbei oft, dass wir keinerlei Vorgeschichte der uns “anvertrauten” Hunde kennen- wir und vor allem unsere spanischen Partner können lediglich am Verhalten dieser Vierbeiner ablesen (oder es zumindest versuchen), ob und in welchem Maß ihnen Gewalt angetan wurde. Bei Pepa scheint dies nicht der Fall gewesen zu sein. Die überaus hübsche Hündin geht offen auf die ihr bekannten Zweibeiner zu, lässt sich gerne streicheln und wirkt insgesamt sehr erleichtert darüber, nicht mehr auf der Straße nächtigen zu müssen und immer genügend Futter und Streicheleinheiten vorzufinden. Mit ihrem breiten Grinsen hat sie innerhalb kürzester Zeit sämtliche Herzen (zwei- und vierbeinige) erobert und ist immer für eine Spielrunde mit ihren Kollegen zu haben. Mit ihren ca. zweieinhalb Jahren (Stand Februar 2022) ist Pepa auch noch keinen Tag zu alt, um schon ganz bald zu erfahren, wie sich das Leben als echter Familienhund so anfühlt. Das Abenteuer Podenco wird viel zu schnell abgelehnt, weil ein falsches Bild über diese witzigen Begleiter in den Köpfen der Menschen verankert ist. Es stimmt, der Podenco ist ein lauffreudiger Jagdhund und es kann lange dauern, bis ein Vertreter dieser Rasse unbesorgt von der Leine gelassen werden kann, aber das ist kein Problem, das nur die Podencos trifft (zumal es wie bei jeder Rasse auch vom Charakter des einzelnen Hundes abhängt) und es gibt genug andere Möglichkeiten, dem Podenco genug Bewegung zu verschaffen. Hundesport, Toben im Garten, auch das Laufen am Fahrrad, Joggen und vieles andere sind hervorragende Alternativen. Auf dem Pro-Konto der pfiffigen Spanier finden sich hingegen viele Punkte, die weitaus interessanter sind. Der Podenco ist im Haus meist ein überaus ruhiger und ausgeglichener Zeitgenosse. Er neigt weder zum Kläffen noch zum übermäßigen Beschützen, er bewegt sich fast lautlos und genießt Streicheleinheiten über alles. Als souveräner Arbeitshund lernen die meisten auch sehr schnell, wie man problemlos alleine bleibt, ohne vor Langeweile die Wohnungseinrichtung zu verschönern oder die Schuhe der Familie mit zusätzlichen Luftlöchern zu versehen. Also lassen Sie sich nicht durch einseitige Informationen beeindrucken, sprechen Sie lieber mit Menschen, die ihr Herz schon einem Podenco geschenkt haben – Sie werden erleben, dass man von diesen wundervolle Geschichten über geniale Familienhunde hört. Und wenn Sie den begeisterten Haltern glauben und vielleicht auch einen der vielen schon glücklich in Deutschland lebenden Vertreter dieser fantastischen Rasse kennengelernt haben, dann zögern Sie nicht länger und geben Pepa (oder einem unserer vielen anderen Fledermausohren) eine Chance auf ein schönes Leben an Ihrer Seite.
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Eingestellt letzten Monat






