Υιοθετήστε τον/την Melanie
Μεικτής φυλής · Θηλυκό · Νεαρό · 3 έτη
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Jetzt habe ich ein Grüppchen Hunde schon fast drei Monate bei mir und so lange gezögert sie vorzustellen. Das hatte seinen Grund. Unverhofft verstarb im Dezember ein Mann, der unverkennbar am Messie Syndrom und animal hoarding litt. Im Oktober hatte man mich gebeten, ob ich bei seiner Situation helfen könne. Wie ich später erfuhr, wäre er wahrscheinlich gar nicht bereit gewesen, seine Tiere abzugeben oder kastrieren zu lassen. Die Situation war für Mensch und Tiere gleich traurig – ich habe so etwas noch nie gesehen. In unglaublichem Müll und Dreck lebte der Mann mit 28 Hunden auf kleinstem Raum. Der Vorhof war so vermüllt, dass es nur einen kleinen Pfad zum Laufen gab. Im Häuslein waren vielleicht noch 4qm Platz. Hier nahm er die kleine Molly mit rein und einen kleinen schwarzen Hund in gleicher Größe, den ich nicht mehr kennenlernen durfte. Dieser war von den großen Hunden auf dem Grundstück totgebissen worden, wie diverse Welpen, die bei dem unkontrollierten Vermehren immer wieder zur Welt kamen. Aus diesem Chaos stammt auch der Vermittlungshund Sifi, den Helfer nach dem verstorbenen Herrchen benannten. Sifi war aus seinem Wurf der einzige Überlebende. Teilweise gab es laut meiner Information bis zu vier Opfer pro Tag. Als man mich zum Grundstück brachte, gab es insgesamt noch sieben Junghunde und Molly. Diese war natürlich dabei, als ihr Herrchen starb und sah auch zu, wie er abtransportiert wurde. Zu allem Überfluss hatte man sie auch noch übersehen und sperrte sie aus Versehen fünf Tage in dem verschmutzen Haus ein. Die Schwester des Verstorbenen machte darauf aufmerksam, traute sich aber selbst nicht in die komplett verwilderte Hundemeute. Die Angriffslust allerdings endete am Zaun. Sobald zwei Tierschutzfreunde und ich das Grundstück betraten, stoben alle auseinander und versuchten zu flüchten. Es war wirklich schlimm, mir blieb der Atem stocken. Ich habe mittlerweile Details verdrängt. Fünf der Junghunde und Molly konnten wir mit einem Fangnetz einfangen und in Transportboxen in mein Auto verfrachten. An die mittlerweile übrig gebliebenen 11 Hunde war kein Rankommen. Nach und nach wurden sie vom städtischen Tierheim gefangen, kastriert und an einer Stelle ausgesetzt, wo sie fortan gefüttert werden können. An eine
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