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Adoptoi Seit 6 Jahren ohne Zuhause: Mara und Mona

Rasvahybridi · Nainen · Iäkäs · 11 vuotta

Mara and Mona have been with us for a long time because, being so-called anxious dogs, it's hard for them to find a suitable home. The two are sisters and were born in a small animal shelter in Romania. Their mother was found on the street while pregnant. Mara and Mona lived the first five years of their lives in this shelter and learned nothing beyond their exercise yard. When the private animal shelter had to close due to the age of the caring animal rescuer, the dogs living there had to go somewhere. We took in the two sisters. Initially, taken out of everything they knew, they were like statues and almost panicking when their exercise yard was entered. However, they found an enthusiastic volunteer who sat with them every day, talked to them, offered them liverwurst, and eventually began to stroke them when the two could tolerate it. Over time, under the care of this primary caregiver, Mara and Mona made great progress, to the point where they can now also trust other people. Mara sings with joy when one of her handlers approaches. As long as no other person is nearby, they also show their happiness properly. Learning to walk on a leash took several weeks. At first, only Mara could be taken out of the exercise yard and dragged about three meters behind. But since Mona, who initially didn't want to be touched at all, was left alone to misbehave, she was also fitted with a harness and walked a few meters with it, sometimes even more boldly than Mara, albeit more nervously. Eventually, it clicked, and the two began to walk independently on the leash and not just be dragged like two wet sacks. And eventually, they even went towards the street for a walk. However, this is only possible if there are as few cars as possible and no passersby or, even worse, bicycles. The two can walk nicely beside someone on the leash as long as the "dangers" don't approach. They can go backward or make panicked movements. The leash must always be held firmly! In our fenced-off outdoor area at the animal shelter, Mara and Mona flourish: Mara likes to roll around, Mona becomes playful, does little jumps, and challenges her sister to play. Mara and Mona are practically glued to each other: wherever one is, the other is also. They are not at all food-jealous of each other, eat from the same bowl, and Mona regularly grooms her sister, cleaning her ears and face. At the outdoor run, they follow their trusted people unattached, step by step. The two have "learned" how nice it is to be stroked and now enjoy it very much. From a character perspective, they are both loving, submissive, and cuddly when they trust a person. However, in their fear, they are very different: Mara starts to tremble and freezes, but she is generally more fearful, especially in relation to passersby and bicycles. Mona, on the other hand, is much more panicky than her sister but also more curious and sniffs around on walks, something Mara hardly does. On the leash, Mona always goes in front, while Mara generally stays behind her primary caregiver, who holds the leash. When there is a loud noise somewhere, Mona is no longer able to go forward but only wants to retreat. We know that it is very difficult for Mara and Mona, who have a so-called deprivation damage (lack of experiences in the first weeks of life), to find a home. But it is not impossible, because these two dogs want to learn and attach themselves to a person. They are so adorable and deserve to experience the beauty of the world at their own pace and with their limitations. We cannot separate Mara and Mona; they are a unit and give each other support. We once rehomed the two female dogs to a dream home with extremely patient and sensitive people, but unfortunately, the environment was still not "quiet" enough. After promising first days, Mara and Mona refused to leave the house after a firecracker sound for weeks and regressed. They only did their business in the house, which they perceived as a safe haven, and everything threatening to them was "out there." They behaved like housecats that only feel comfortable inside. We now know that Mara and Mona greatly appreciate sleeping in the same bed and actually love life in the house as their den. The big problem is the lack of house cleanliness, which is due to their fear of the seemingly threatening environment outside, making it hard for them to leave the house. A home should be in the countryside, with a high fence in the garden. Mara and Mona's people should have a lot of experience, preferably with anxious dogs, and not demand anything from the two but instead build trust during many pre-adoption visits to the animal shelter. In their future home, a confident dog should already be living, but no small children. Mara and Mona are sensitive female dogs who put themselves in the way due to their great fear and will never be "normal," but

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Mara und Mona sind schon lange Zeit bei uns, denn da sie sogenannte Angsthunde sind, ist es schwer für sie ein geeignetes Zuhause zu finden. Die beiden sind Schwestern und kamen in einem kleinen Tierheim in Rumänien zur Welt. Ihre Mutter war hochträchtig auf der Straße gefunden worden. Mara und Mona lebten die ersten fünf Jahre ihres Lebens in diesem Shelter und lernten außer ihrem Zwinger dort nichts kennen. Als das private Tierheim aufgrund des fortgeschrittenen Alters der sich kümmernden Tierschützerin geschlossen werden sollte, mussten die dort lebenden Hunde irgendwo hin. Wir übernahmen die zwei Schwestern. Herausgerissen aus allem, was sie bisher kannten, waren sie bei uns anfangs wie erstarrt und geradezu panisch, wenn man ihren Zwinger betrat. Sie fanden jedoch eine Ehrenamtliche, die sich jeden Tag zu ihnen setzte, mit ihnen sprach, ihnen Leberwurst anbot und sie auch streichelte, sobald die beiden dies „ertragen“ konnten. Bei dieser Bezugsperson machten Mara und Mona im Laufe der Zeit große Fortschritte, sodass sie mittlerweile auch zu weiteren Menschen Vertrauen fassen können. Sie freuen sich – Mara singt geradezu – wenn sich eine:r ihrer Ausführer:innen nähert. Solange kein anderer Mensch in der Nähe ist, trauen sie sich auch, ihre Freude richtig zu zeigen. Zu lernen, an der Leine zu laufen, hat mehrere Wochen gedauert. Anfangs konnte man nur Mara aus dem Zwinger holen und etwa drei Meter hinter sich herziehen. Doch da Mona, die sich eigentlich gar nicht anfassen lassen wollte, so allein zurückgeblieben randalierte, wurde auch ihr ein Geschirr angezogen und sie lief die paar Meter mit, manchmal sogar mutiger als Mara, wenn auch hektischer. Irgendwann machte es „Klick“ und die beiden begannen, auch eigenständig an der Leine zu laufen und sich nicht nur wie zwei nasse Säcke ziehen zu lassen. Und irgendwann ging es sogar Richtung Straße zum Spaziergang. Nach wie vor ist dies aber nur möglich, wenn möglichst wenige Autos fahren und keine Passant:innen oder – noch schlimmer Fahrräder – entgegenkommen. An der Leine laufen die beiden super neben einem her ohne zu ziehen, solange die geschilderten „Gefahren“ sich nicht nähern. Da können sie rückwärts gehen oder panische Bewegungen machen. Gut festhalten muss man die Leinen auf jeden Fall immer! Im eingezäunten Freilauf auf unserem Tierheimgelände blühen Mara und Mona regelrecht auf: Mara wälzt sich gern, Mona wird albern, macht Bocksprünge und fordert ihre Schwester zum Spielen auf. Mara und Mona kleben geradezu aneinander: Wo die eine ist, ist die andere auch. Sie sind auch kein bisschen futterneidisch untereinander, fressen aus einem Napf und Mona beschleckt regelmäßig ihre Schwester und reinigt ihr so Ohren und Gesicht. Ihren Bezugspersonen folgen sie dort im Auslauf unangeleint auf Schritt und Schritt. Die beiden haben „gelernt“, wie schön es ist, gestreichelt zu werden und genießen dies mittlerweile sehr. Vom Wesen her sind sie grundgut, an ihnen ist nichts Aggressives, sie sind sanftmütig, verschmust, sensibel – wirkliche Traumhunde! Sind Mara und Mona vom Wesen her beide nur lieb, unterwürfig und verschmust, wenn sie einem Menschen vertrauen, so sind die beiden in ihrer Angst doch sehr unterschiedlich: Mara fängt an zu zittern und erstarrt eher, ist aber grundsätzlich fast ängstlicher, vor allem in Bezug auf Passant:innen und Fahrräder. Mona hingegen ist anfangs viel panischer als ihre Schwester, dafür aber auch neugieriger und schnuppert zum Beispiel auf Spaziergängen auch, was Mara fast gar nicht tut. An der Leine geht Mona immer vorne weg, Mara hält sich grundsätzlich hinter ihrer Bezugsperson, die die Leinen hält. Wenn es irgendwo ein Knallgeräusch gibt, ist Mona jedoch nicht mehr in der Lage vorauszugehen, sondern möchte nur noch zurück. Wir wissen, dass es sehr schwierig ist für Mara und Mona, die einen sogenannten Deprivationsschaden (Entzug von Erfahrungen in den ersten Lebenswochen) haben, ein Zuhause zu finden. Aber es ist nicht unmöglich, denn diese beiden Hunde möchten lernen und sich einem Menschen eng anschließen. Sie sind so liebenswert und haben es verdient, in ihrem Tempo und mit ihren Einschränkungen dennoch das Schöne dieser Welt erfahren zu dürfen. Wir können Mara und Mona nicht trennen, sie sind eine Einheit und geben sich gegenseitig Halt. Wir hatten die beiden Hündinnen einmal in ein Traumzuhause bei äußerst geduldigen und sensiblen Menschen vermittelt, doch leider war die Umgebung immer noch nicht „ruhig“ genug, sodass Mara und Mona nach erfolgsversprechenden ersten Tagen nach einem Feuerwerksgeräusch die Wohnung in den darauffolgenden Wochen so gut wie nicht mehr verlassen wollten und sich eher „rückwärts“ entwickelten. Sie machten ihre Geschäfte nur noch in der Wohnung, die sie als sicheren Hafen wahrnahmen, alles Bedrohliche für sie war „dort draußen“ und sie verhielten sich wie Wohnungskatzen, die sich nur drinnen wohlfühlen. Wir wissen nun, dass Mara und Mona es sehr schätzen, mit im Bett zu schlafen und eigentlich ein Leben in der Wohnung als ihrer Höhle sehr mögen. Wäre da nicht das große Problem mit der fehlenden Stubenreinheit, die der Tatsache geschuldet ist, dass sie sich aus Angst vor der vermeintlich bedrohlichen Umwelt draußen kaum lösen konnten. Ein Zuhause müsste ländlich gelegen sein, der Garten sollte hoch eingezäunt sein. Mara und Monas Menschen müssten viel Erfahrung haben, wünschenswerterweise mit Angsthunden und nichts von den beiden fordern, sondern bereits bei vielen Vorab-Tierheimbesuchen Vertrauen aufbauen. Im künftigen Zuhause sollte bereits ein souveräner Hund leben, kleine Kinder hingegen nicht. Mara und Mona sind sensible Hündinnen, die sich selbst aufgrund ihrer großen Angst im Weg stehen und nie „normal“ werden, dafür aber die Menschen, denen sie vertrauen, durch ihre Anhänglichkeit und Sanftheit sehr glücklich machen werden!

Koko
Suuri
Ikä
Iäkäs · 11 vuotta
Sijainti
🇩🇪Bonn
Hoitola
Tierheim Bonn
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