Adoptera Cobre
Korsad ras · Han
How often I have typed hate-filled texts about the hunters in Spain is surely now hard to count. All those injured, sick, completely traumatized dogs, whom our friends from the Andalusian animal protection take into their care at the beginning and end of each season after the used-up four-legged animals are abandoned, the many dead hunting dogs rescued by desperate volunteers from trees and mountains – the hunt in Spain is always associated with animal cruelty, both for the hunters and the hunted creatures. Cobre was found injured and dehydrated in an olive grove at the end of February, and the three-year-old male dog is undoubtedly a victim of the hunting faction that relies on traditions, which even managed to have the new animal protection law in Spain remove their dogs. It is still considered completely okay to kill or abandon dogs like Cobre, who are no longer suitable for hunting for whatever reason, or simply not want to feed during the protected period. Fortunately, Cobre was found by volunteers from El Eden in Seville and moved into an experienced foster family. The recovery of the handsome red-nosed dog happened very quickly, and Cobre is now a master at finding the most beautiful relaxation spots in the house, he reliably searches for soft pillows and blankets and loves the security of his new home. Naturally, Cobre has his story and is initially very reserved towards people, but a young and curious dog like our red runner cannot be held back by fears for long. He now behaves very well in the car and likes to stick his bright nose into the wind, he can be easily led on a leash and for some days now, he is also seeking contact with his foster family on his own and politely asks for cuddles. In addition, he gets along very well with other dogs and children. Cobre certainly still needs a little time to get used to life as a family dog, but he is so happy about all the nice things he is now getting to know gradually. It would be much better if he could experience all this by the side of his final family – and avoid the experience of an animal shelter. If you feel capable of walking the path with Cobre, giving him time, and enjoying each of his progress, if you are active and need a warm water bottle on the couch (Podencos have extraordinary qualities in the field of cuddling), if you are simply loving and confident, have some dog experience, and would like to embark on the adventure of a Podenco, we look forward to hearing from you!
Läs original (de)
Wie oft ich schon hasserfüllte Texte über die Jäger in Spanien getippt habe, ist sicher inzwischen schwer zu zählen. All die verletzten, kranken, vollkommen traumatisierten Hunde, die unsere Freunde aus dem andalusischen Tierschutz jedes Jahr zum Anfang und zum Ende der Saison in ihre Obhut nehmen, nachdem die ausgedienten Vierbeiner ausgesetzt wurden, die vielen toten Jagdhunde, die von verzweifelten Ehrenamtlichen aus den Bäumen geschnitten und aus den Bergen geborgen werden – die Hetzjagd in Spanien ist immer mit Tierquälerei verbunden, sowohl für die jagenden als auch für die gejagten Kreaturen. Cobre wurde Ende Februar verletzt und dehydriert in einem Olivenhain gefunden, auch der dreijährige Rüde ist ohne Zweifel ein Opfer der sich auf Traditionen berufenden Jagdfraktion, die es sogar geschafft hat, dass das neue Tierschutzgesetz in Spanien ihre Hunde ausnimmt. Es gilt also nach wie vor als vollkommen okay, Hunde wie Cobre, die aus welchen Gründen auch immer nicht mehr zum Hetzen taugen oder die man schlicht nicht über die Schonzeit füttern möchte, zu töten oder auszusetzen. Cobre wurde zum Glück von den Ehrenamtlichen von El Eden in Sevilla gefunden und durfte zu einer erfahrenen Pflegefamilie ziehen. Die Genesung des bildhübschen Rotnäschen ging sehr schnell vonstatten, und Cobre ist inzwischen ein Meister im Finden der schönsten Relax-Spots im Haus, er fahndet zielsicher nach weichen Kissen und Decken und liebt die Geborgenheit seines neuen Heims. Natürlich hat Cobre seine Geschichte und er ist anfänglich immer sehr zurückhaltend den Menschen gegenüber, aber ein junger und neugieriger Hund wie unser rotes Laufwunder lässt sich nicht lange von Ängsten bremsen. Er fährt mittlerweile sehr brav mit im Auto und hält gern die leuchtende Nase in den Wind, er lässt sich ohne Probleme an der Leine führen und seit einigen Tagen sucht er auch von sich aus den Kontakt zu seiner Pflegefamilie und fragt ganz behutsam nach Streicheleinheiten. Mit anderen Hunden und Kindern kommt er obendrein bestens klar. Cobre braucht sicher noch ein bisschen Zeit, um im Leben als Familienhund anzukommen, aber er freut sich so sehr an all den schönen Dingen, die er jetzt nach und nach kennenlernen darf. Viel schöner wäre, er dürfte das alles schon an der Seite seiner endgültigen Familie erleben – und ihm würde die Erfahrung Tierheim erspart bleiben. Wenn Sie sich zutrauen, den Weg mit Cobre zu gehen, ihm Zeit zu geben, und sich an jedem seiner Fortschritte zu freuen, wenn Sie sportlich sind und eine Wärmflasche auf der Couch brauchen können (Podencos haben im Fach Kuscheln außergewöhnliche Qualitäten), wenn Sie also einfach liebevoll und zuversichtlich sind, ein bisschen Hundeerfahrung haben und sich auf das Abenteuer Podenco einlassen möchten, freuen wir uns, von Ihnen zu hören!
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