Υιοθετήστε τον/την Jessy
Μεικτής φυλής · Θηλυκό · Ενήλικας · 4 έτη
Jessy has had many years of hardship behind her. Years without love, without veterinary care, and without adequate nutrition. When we were asked for help with the poor mouse, we did not hesitate and, once again, all the puppies had to make room to create a free spot for Jessy. When we first saw the delicate female dog, we were overcome with sadness. Walking was very difficult for her and caused her great pain. Despite this, she wagged her tail when she saw us and sniffed the garden curiously. Quickly, we brought her inside due to the cold temperatures, and she settled into her cozy bed without complaint. Within a short time, we could hear a soft snore and it did not bother her if someone entered the room. Since Jessy clearly needed medical care, we visited our vet just two days after her arrival. We knew that she was not in good condition, but when we received the examination results, we were overcome with emotion. Her left hip had dislocated at some point, and since it was never medically treated, she could barely move her leg. A strong, very painful arthrosis had developed in almost all of her joints, and many pathological changes were visible in her spine. We had already noticed that mammary tumors were present on her teats, and a larger lump on her flank. Unfortunately, it turned out that the lump was a malignant tumor. We immediately knew what this meant, and the hope of being able to help this poor soul, who had endured so much, began to fade. We are infinitely sad that her time here will be very short. But during this short time, we will make her life as beautiful as possible. Well cared for, without pain, and especially loved. Poor old Jessy, how unjust life can be…
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Jessy hat viele entbehrungsreiche Jahre hinter sich. Jahre ohne Liebe, ohne tierärztliche Versorgung und ohne ausreichende Ernährung. Als man uns um Hilfe für die arme Maus bat, überlegten wir nicht lange und wieder einmal mussten alle Hundis enger zusammenrücken, um ein freies Plätzchen für Jessy zu schaffen. Als wir die zarte Hündin dann zum ersten Mal sahen, übermannte uns viel Traurigkeit. Das Laufen fiel ihr sehr schwer und bereitete ihr große Schmerzen. Trotzdem wedelte sie mit dem Schwänzchen als sie uns sah und schnüffelte interessiert im Garten. Schnell holten wir sie aufgrund der frostigen Temperaturen ins Haus und wie selbstverständlich legte sie sich in ihr kuscheliges Bettchen. Schon nach kurzer Zeit konnten wir ein leises Schnarchen vernehmen und es störte sie auch nicht, dass ab und zu jemand das Zimmer betrat. Da Jessy aus unserer Sicht dringend medizinische Versorgung benötigte, suchten wir bereits zwei Tage nach ihrer Ankunft bei uns unseren Tierarzt auf. Dass es nicht besonders gut um sie steht war uns klar, doch als uns die Untersuchungsergebnisse mitgeteilt wurden, steckte doch ein Kloß im Hals. Ihr linkes Hüftgelenk war irgendwann einmal ausgekugelt und da es nie medizinisch versorgt wurde, konnte sie ihr Bein kaum noch bewegen. In fast allen Gelenken hatte sich eine starke, sehr schmerzhafte Arthrose ausgebildet und auch an der Wirbelsäule waren viele krankhafte Veränderungen sichtbar. Wir hatten bereits festgestellt, dass Mammatumore an der Milchleiste vorhanden waren und dass sich an der Flanke eine größere Beule befand. Leider stellte sich heraus, dass es sich bei der Beule um einen bösartigen Tumor handelt. Uns war sofort klar, was das bedeutet und die Hoffnung, dieser armen Seele, die so viel durchgemacht hat, helfen zu können schwand. Wir sind unendlich traurig, dass ihre Zeit hier sehr kurz sein wird. Doch diese wenige Zeit werden wir ihr so schön wie möglich machen. Gut versorgt, ohne Schmerzen und besonders geliebt. Arme alte Jessy, wie ungerecht kann das Leben sein… Letschow, im Dezember 2022
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