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Adoptar a Der Tierschutz Hund

Mestizo · Hembra · Joven · 3 años

Este texto fue escrito por un trabajador desconocido de bienestar animal. Lo encontramos muy hermosamente escrito y estas palabras deben ser familiares para todos los adoptantes. El problema interminable para nosotros, rescatores de animales, es la perra Merle. Está emocionada. Por primera vez desde que fue llevada al refugio de entrada como cachorro, se le permite salir. Sus cuidadores dicen que ha ganado la lotería: una familia en Alemania la adoptó y promete darle un "hogar para siempre". La llevan al transportista, hay mucha gente, olores extraños - adentro de la jaula, fuera de la jaula. Allí, es recibida por personas brillantes, su nueva familia, imagina ella, finalmente en casa. Merle está emocionada. Tantos nuevos olores, nuevas impresiones. La familia le muestra una cama para perros, su nuevo lugar para dormir, y está feliz de que parezca gustarle. Pero aún no hay pensamiento de dormir. Todo debe ser olfateado. Alguna vez tiene que ir al baño, después de todo, ha estado en camino varias horas. Se agacha y se libera, tal como siempre lo ha hecho en su vida. La familia le da una mirada seria. Merle se siente inquieta. ¿Qué ha hecho mal? Al día siguiente, la familia está feliz de ver a Merle. Merle también está feliz. Finalmente atención, todo para ella. "Vamos a caminar" es lo que significa. Merle no sabe lo que eso significa, pero las personas están felices, así que Merle también está feliz. Le ponen un arnés. ¿Un qué? Nunca antes había visto uno. Ah, el que llevaba en el vuelo. Eso era estresante, no quiero tenerlo otra vez. Merle intenta evitarlo. Su familia la sostiene fuerte. Son más fuertes, así que Merle tiene el arnés puesto. Ahora está en correa y tratan de arrastrarla. Merle se agacha, ¿qué quiere su familia de ella? Cuando da un paso adelante, es elogiable. Merle está contenta cuando su familia está contenta. Quiere complacer tanto. Afuera, Merle se siente abrumada por las nuevas impresiones. Campo, ¡qué hermoso! Ella ya lo conoce. Pero ¿qué es lo que se mueve tan rápido allí? Merle baja la cola y retrocede, la correa le impide escapar. "No hagas tanto alboroto, son solo coches", dice su familia. Continúan caminando, el tráfico se vuelve más denso - rápido, lento, grande, pequeño, motocicletas, bicicletas. Merle se vuelve más nerviosa, demasiado emocionada para liberarse. A casa. Fue difícil para Merle. Pero ahora qué? La familia se viste y sale de la casa. "Volveremos pronto." ¿Qué significa eso? Merle se siente nerviosa, corre alrededor de la casa inquietamente. ¿Adónde se fueron todos? ¿Fue por su buena suerte? Necesita algo para desahogarse. Allí, su cama para perros. La familia estaba tan feliz ayer cuando Merle la notó. Ella comienza frenéticamente a destrozarla. Después, todavía se siente peor y sigue sola. Oh, un juguete para perros. También lo reduce a muchos pedazos pequeños. Y tiene que ir al baño nuevamente. Se libera en la alfombra, todavía era demasiado emocionante afuera. La familia regresa, Merle está contenta. No me olvidaron. Pero la familia la mira molesta. Llevan a extraños. Estos vienen hacia Merle, quieren acariciarle la cabeza. Todos quieren conocer a la nueva llegada. Merle se siente inquieta, gruñe. ¿Quiénes son estos extraños? Más miradas molestas de su familia, un "no" firme. Merle se siente inquieta. ¿Qué ha hecho mal? Los días pasan. La familia trata de vivir como antes, solo que ahora con Merle. "Ella se adaptará. Tiene que aprender que nada malo ocurre aquí." Ella sigue siendo arrastrada frente a los autos, dejada sola por más tiempo, y siempre mirada con seriedad cuando rompe algo. Cada día Merle está más abrumada. Está estresada, no puede relajarse, intenta equilibrar su inquietud destruyendo. Finalmente, es demasiado para la familia. Llaman a la organización de bienestar animal que rescató a Merle, dicen que no funciona. Solo rompe todo y es agotadora. Debería ser devuelta. Mejor hoy que mañana. Ha pasado el tiempo en el que Merle fue prometida un "hogar para siempre". Por lo que las personas no consideraron: Para Merle, llegar a Alemania fue un choque cultural absoluto. Todo es diferente, la rutina diaria completa. En lugar de tener perros alrededor de ella, ahora la rodean personas. En lugar de practicar todo paso a paso, fue lanzada directamente al fondo. Y como no puede nadar, debe regresar. Parece una tendencia, cada vez más personas se enamoran de un perro, quieren darles un hogar. Prometen tiempo, paciencia y amor. Pero a menudo falta preparación cuando el perro realmente está allí. Y. Este animal fue entregado al refugio.

Leer original (de)

Diesen Text hat eine unbekannte Tierschützer*in verfasst. Wir finden ihn sehr schön geschrieben und diese Worte sollten alle Adoptanten schon mal gehört habe. Das unendliche Problem von uns Tierschützern Hündin Merle ist aufgeregt. Zum ersten Mal, seit sie als kleiner Welpe in der Auffangstation abgegeben wurde, darf sie diese verlassen. Sie hat das große Los gezogen, sagen ihre Pfleger – eine Familie in Deutschland hat sie adoptiert und verspricht, ihr ein „für-immer-Zuhause“ zu geben. Sie wird zum Transporter gebracht, überall sind Menschen, fremde Gerüche, – rein in die Box, raus aus der Box! Dort wird sie von strahlenden Menschen in Empfang genommen, ihrer neuen Familie, so stellen sie sich zumindest vor, endlich Zuhause angekommen. Merle ist aufgeregt. Wieder ganz viele neue Gerüche, neue Eindrücke. Die Familie zeigt ihr ein Hundebett, ihr neuer Schlafplatz und freut sich, dass es Merle zu gefallen scheint. Doch an Schlaf ist noch gar nicht zu denken. Alles muss beschnüffelt werden. Irgendwann muss sie Pipi, ist sie doch schon mehrere Stunden unterwegs. Sie hockt sich hin und löst sich, so, wie sie es ihr Leben lang immer gemacht hat. Böse Blicke ihrer Familie. Merle ist verunsichert. Was hat sie falsch gemacht? Der nächste Tag – ihre Familie freut sich, Merle zu sehen. Merle freut sich auch. Endlich Aufmerksamkeit, ganz für sie alleine. „Wir gehen jetzt spazieren“ heißt es. Merle weiß nicht, was das bedeutet, doch die Menschen freuen sich, also freut Merle sich auch. Sie ziehen ihr ein Geschirr an. Ein was? Noch nie vorher gesehen. Ah, das, was sie auch im Flug getragen hat. Da war es stressig, das muss ich nicht noch einmal haben. Merle versucht, auszuweichen. Ihre Familie hält sie fest. Sie sind stärker, also hat Merle das Geschirr an. Nun wird sie angeleint und man versucht, sie mitzuziehen. Merle duckt sich, was möchte ihre Familie von ihr? Wenn sie einen Schritt vor macht, wird sie gelobt. Merle freut sich, wenn sich ihre Familie freut. Sie möchte so gerne gefallen. Draußen ist Merle erschlagen von den neuen Eindrücken. Wiese, wie schön! Das kennt sie schon. Doch was bewegt sich da so schnell? Merle zieht den Schwanz ein und weicht aus, die Leine hindert sie am Flüchten. „Stell dich nicht so an, das sind nur Autos“ sagt ihre Familie. Sie gehen weiter, der Verkehr wird immer mehr – schnell, langsam, groß, klein, Motorräder, Fahrräder. Merle wird immer nervöser, ist zu aufgeregt um sich zu lösen. Wieder Zuhause. Anstrengend war es zu Merle. Doch was jetzt? Ihre Familie zieht sich an und verlässt das Haus. „Wir kommen gleich wieder“. Was bedeutet das? Merle wird nervös, rennt unruhig im Haus hin und her. Wo sind alle hin? War es das mit ihrem großen Los? Sie braucht irgendwas, um sich abzureagieren. Da, ihr Hundebett! Ihre Familie hat sich doch so gefreut, als Merle es gestern wahrgenommen hat. Hektisch beginnt sie, es zu zerrupfen. Danach geht es ihr noch nicht viel besser und sie ist immer noch alleine. Oh, ein Hundespielzeug. Auch das zerkleinert sie in viele Einzelteile. Und Pipi muss sie auch. Wieder löst sie sich auf dem Teppich, war es draußen doch noch viel zu aufregend. Ihre Familie kommt zurück, Merle freut sich. Sie haben mich nicht vergessen. Doch ihre Familie schaut sie genervt an. Sie bringen fremde Menschen mit. Diese kommen zu Merle, wollen ihr über den Kopf streicheln. Alle wollen doch den Neuankömmling kennenlernen. Merle ist verunsichert, knurrt. Wer sind diese fremden Menschen? Wieder böse Blicke ihrer Familie, ein scharfes Nein. Merle ist verunsichert. Was hat sie falsch gemacht? Die Tage vergehen. Ihre Familie versucht, weiterzuleben wie vorher, nur dass Merle jetzt auch da ist. „Die passt sich schon an. Muss sie lernen, dass hier nichts Schlimmes passiert“. Sie wird weiterhin an den Autos vorbei gezerrt, noch länger alleine gelassen und immer böse angeguckt, wenn sie etwas kaputt gemacht hat. Merle ist von Tag zu Tag überforderter. Sie ist gestresst, kommt nicht zur Ruhe, versucht, ihre Unruhe durch Zerstören auszugleichen. Irgendwann reicht es der Familie. Sie rufen bei der Tierschutzorganisation von Merle an, sagen, es klappt nicht. Sie macht nur alles kaputt und ist anstrengend. Sie soll zurück. Besser heute als morgen. Vorbei ist die Zeit, in der Merle ein „für-immer-Zuhause“ versprochen wurde. Denn, was die Menschen nicht bedacht haben: Für Merle ist die Ankunft in Deutschland ein absoluter Kulturschock gewesen. Alles ist anders, der ganze Tagesablauf. Anstatt nur Hunde um sich herum zu haben, wuseln jetzt Menschen um sie herum. Anstatt mit ihr kleinschrittig alles zu üben, wurde sie ins kalte Wasser geworfen. Und weil sie in dem nicht schwimmt, muss sie wieder zurück. Es scheint wie ein Trend zu sein, dem immer mehr Menschen folgen. Sie verlieben sich in einen Hund, wollen ihm ein Zuhause geben. Versprechen Zeit, Geduld und Liebe. Doch oft fehlt es an der Bereitschaft, wenn der Hund dann da ist. Und der erste Weg, das Problem anzugehen, führt oftmals nicht zu einer kompetenten Hundeschule, oder einem Trainer, sondern mit einer „Rückgabebitte“ zurück zum Verein – als wäre das Lebewesen eine Sache, die man beim nicht funktionieren einfach zurückgibt und umtauscht. Manchmal sogar noch dann, wenn man bereits seit Jahren mit dem Hund zusammen lebt und sich mit manchen Besonderheiten arrangiert hat – also auch nicht mehr weiter trainiert hat. Ändern sich dann die Lebensumstände, werden die Besonderheiten doch zu einem Problem, und wie löst man das Problem am Schnellsten? –> Der Hund muss gehen. Wir möchten an dieser Stelle niemanden angreifen, doch noch einmal dafür sensibilisieren, Verständnis für die Neuankömmlinge zu entwickeln. Erwartet nicht direkt von eurem Hund, dass er sich verhält, als wäre er schon seit Jahren hier. Habt Geduld, zeigt ihm, dass die Welt hier nicht so schlimm ist. Arbeitet kleinschrittig, lobt viel und macht im Zweifel lieber noch einmal einen Schritt zurück. Wenn ihr unsicher seid, holt euch Hilfe bei einem kompetenten Hundetrainer – oder meldet euch bei uns, wir helfen auch, so gut wir können. Doch BITTE tut es eurem Hund und uns nicht an, nach drei Wochen schon die Flinte ins Korn zu werfen und zu sagen, es klappt nicht. Versucht, jeden kleinen Fortschritt zu sehen. Habt das vor Augen, was ihr schon geschafft habt – nicht nur das, was noch vor euch liegt. Und wenn ihr beschließt, dass euch etwas nicht an eurem Hund stört: stellt sicher, dass ihr das auch in 3 Jahren noch so seht, wenn ihr das nicht könnt – bleibt weiterhin am Ball, denn gutes Training zahlt sich immer aus! Ein Hund ist ein Lebewesen, keine Sache. Viele Hunde kommen von Anfang an gut in Deutschland klar, andere brauchen die Unterstützung ihrer Adoptanten, oder der Pflegefamilie. Doch eins haben sie alle gemeinsam: die Arbeit, Zeit und Mühe, die man am Anfang in die Er- und Beziehung steckt, zahlen sich aus und man hat ein Leben lang einen tollen Freund an seiner Seite. Bitte habt viel Geduld Liebe und Ruhe

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Pequeño
Edad
Joven · 3 años
Ubicación
🇩🇪München
Refugio
Wir retten Hunde e.V.
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Cuidado por Wir retten Hunde e.V. · MünchenMestizo

Publicado hace 3 semanas

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