Adopter Timón
Dachshund · Hann · Ung · 2 år
Min barndom var svært vanskelig: jeg endte opp i den spanske Perrera, et sted jeg aldri vil glemme – høyt, mørkt, fullt av frykt. Der lærte jeg å gjøre meg usynlig bare for å overleve på en eller annen måte. Men da kom mitt første lille lys, dyrevernarbeidere som heldigvis ikke overså meg og reddet meg. Fra det øyeblikket begynte jeg gradvis å oppdage at livet også har omsorg, tålmodighet og kjærlighet til meg. Under en rutineblodprøve ble det funnet ut at jeg har leishmaniose, en sykdom som er svært behandelbar med medisin og en passende kost. Jeg ble også diagnostisert med mild artritt, som ikke gir meg noen smerte. Siden min redding har mitt reise hatt tre mellomstasjoner, og hver gang måtte jeg samle mod til å åpne hjertet litt mer. Dette er ikke bare utfordrende for meg, men også veldig stressende for mitt oppsøkshjem, så jeg har stor behov for å finne mitt evige hjem. Ideelt sett ville det være i et rolig miljø med en kvinne som kan gi meg tid, forståelse og trygghet. En eller to selvsikre hundekamerater ved siden min ville vært fantastisk. De kunne vise meg hvor vakert og frisk liv kan være, akkurat som min oppsøkssøster Dana viser meg nå. Men selv om jeg er en enkeldog, kunne jeg være lykkelig hvis min menneske respekterer min takt og feirer små skritt like mye som store. Jeg er ikke en hund som umiddelbart omfavner hele verden. Jeg elsker stille, åpner hjertet i små trinn, og gir det hele til noen som gir meg muligheten til å bo der. Jeg er klar for reisen til mitt evige hjem: vaksinert, merket, deparasittert og med min EU-dyrepasport klar. Vil du bli min evige hjerteperson?
Les original (de)
🐾Hallo, ich bin Timón. 🐾 Meine ersten Lebensjahre waren sehr schwer: ich landete in der spanischen Perrera, ein Ort, den ich nie vergessen werde – laut, dunkel, voller Angst. Dort habe ich gelernt, mich unsichtbar zu machen, um irgendwie zu überleben. Doch dann kam mein erster kleiner Lichtstrahl, Tierschützer, die mich zum Glück nicht übersehen und gerettet haben. Von diesem Moment an durfte ich Stück für Stück erfahren, dass das Leben auch Fürsorge, Geduld und Zuneigung für mich bereithält. Bei einer routinemäßigen Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass ich Leishmaniose habe, eine Erkrankung, die mit Tabletten und einer entsprechenden Ernährung aber sehr gut behandelbar ist. Auch eine leichte Arthrose wurde diagnostiziert, die mir aber keine Schmerzen bereitet. Seit meiner Rettung gab es auf meiner Reise drei Zwischenstationen, und jedes Mal musste ich mich neu trauen, mein Herz ein kleines Stückchen zu öffnen. Nach einer kurzen Zeit im Tierheim bin ich im Mai 2024 auf eine Pflegestelle mit zwei Hunden und einer Katze gezogen. Dort habe ich mich mit allen prima verstanden, konnte bereits etwas zur Ruhe kommen und Vertrauen aufbauen. Leider war es meiner Pflegemama aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich, mich länger zu behalten. Doch ich hatte Glück im Unglück. Am 26.04.25 durfte ich auf eine neue Pflegestelle nach Deutschland, ins schöne Saarland ziehen. Hier lebe ich mit meiner Pflegemama, meinem Pflegepapa und meiner Pflegeschwester Dana (ebenfalls aus dem Tierschutz) zusammen. Alle drei waren von Anfang an super lieb zu mir und versuchen seitdem wirklich alles, mir ein schönes und angstfreies Leben zu ermöglichen. Trotzdem fand ich zunächst fast alles gruselig, habe mich kaum aus meinem Bettchen getraut und musste immer alles ganz genau im Blick behalten. Seitdem habe ich einige Fortschritte gemacht, worauf ich mächtig stolz bin. Ich bewege mich inzwischen angstfreier in Wohnung und im Garten, Alltaggeräusche in meiner gewohnten Umgebung machen mir kaum noch etwas aus (obwohl ich Staubsauger immer noch blöd finde…), und Spaziergänge meistere ich deutlich entspannter. Vor allem habe ich gelernt, dass Vertrauen wachsen kann, besonders zu meiner Pflegemama. Doch ich will ehrlich sein: Fremde Menschen und ganz besonders Männer machen mir einfach noch sehr viel Angst. Mein Pflegepapa ist liebevoll und geduldig, aber mein Herz zittert trotzdem nach wie vor, wenn er in meiner Nähe ist. Vielleicht erinnert er mich an Schatten aus meiner Vergangenheit, vielleicht brauche ich einfach länger. Diese Situation belastet nicht nur mich, sondern auch meine Pflegefamilie sehr, so dass ich dringend mein Für-Immer-Zuhause finden möchte. Idealerweise wäre es in einer ruhigen Umgebung bei einer Frau, die mir Zeit, Verständnis und Sicherheit schenkt. Ein oder zwei souveräne Hundekumpels an meiner Seite wären wunderbar. Sie könnten mir zeigen, wie schön und unbeschwert das Leben sein kann, so wie meine Pflegeschwester Dana es mir gerade vorlebt. Aber auch als Einzelhund könnte ich glücklich werden, wenn mein Mensch mein Tempo respektiert und kleine Schritte genauso feiert wie große. Ich bin kein Hund, der sofort die ganze Welt umarmt. Ich liebe still, öffne mein Herz in kleinen Schritten und werde es irgendwann ganz verschenken, an den, der mir die Chance gibt, anzukommen. Ich bin startklar für die Reise in mein Für-Immer-Zuhause: geimpft, geschipt, entwurmt und meinen EU-Heimtierausweis griffbereit. Möchtest du mein Für-Immer-Herzensmensch werden? E-Mail:
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