Katzenschutz
Mixed Breed · Male · Young · 1 year
Now 25 out of 27 communities (*) in the Neckar-Odenwald district have issued a Katzenschutzverordnung. What does a Katzenschutzverordnung mean? Breeders and owners must spay and microchip their free-roaming cats and register them in a German pet registry like Tasso. Many cats live without human care. They suffer from malnutrition, extreme weather conditions, are exposed to numerous dangers, and are often affected by parasites, injuries, and illnesses. Many baby cats (kittens) are born already sick. The animal welfare association and volunteer animal welfare workers* have been spaying stray cats for years, yet their numbers continue to grow. Due to uncontrolled breeding, more animal suffering occurs. The main cause is unspayed free-roaming cats that have an owner and thus a home. Why is spaying important? Responsible cat ownership includes more than food and water. Spaying offers numerous benefits for both animal and human. Prevention of unwanted litters: Female cats become sexually mature as early as four months. An early pregnancy poses significant risks, especially for the mother. Unwanted litters also burden our already overcrowded animal shelter. Health protection: The risk of infection diseases through mating decreases. Female cats have a lower risk of tumors in their ovaries and mammary glands as well as pyometra. Lower risk of injury: Spayed animals have fewer territorial disputes and are less likely to roam for days or weeks. Tomcats, in particular, suffer fewer injuries. More comfortable living conditions: Stinky territorial markings in the home and garden are mostly eliminated. Reduction of contagious diseases: Cats without human care often give birth to their litters in secret. These cats often suffer from diseases and parasites that can also be transmitted to pet cats. If litters are born, they often arrive already infected. With the issuance of a Katzenschutzverordnung, cat owners with free-roaming cats are required to spay their cats to protect other cats, especially those without owners. At the same time, the animal welfare association and its volunteer staff have the necessary legal authority to spay and microchip found or picked-up cats. The currently overabundant cat population should be reduced in the long term, the overcrowded animal shelter relieved, and further animal suffering prevented. What can you do now? Please report free-roaming animals to the respective community and the animal welfare association Mosbach and Environs e.V. Support our action by – in consultation with us – setting and monitoring live traps – taking transport rides to the vet – contributing to the costs of spay surgeries with your donation – informing friends and neighbors about the necessity of spaying indoor-outdoor cats in the communities (*) in our jurisdiction that have issued a Katzenschutzverordnung: As of: 25.10.2025 (The list is continuously updated) Adelsheim, Aglasterhausen, Billigheim, Binau, Buchen, Eberbach, Elztal, Hardheim, Hassmersheim, Höpfingen, Limbach (without spay requirement for owned cats), Mosbach, Mudau, Neckargerach, Neckarzimmern, Neunkirchen, Obrigheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg, Schefflenz, Schwarzach, Seckach, Waldbrunn, Walldürn, Zwingenberg.
DE·Show original
Nach Eberbach und Mosbach haben mittlerweile 25 von 27 Gemeinden (*) des Neckar-Odenwald-Kreises eine Katzenschutzverordnung erlassen. Was bedeutet eine Katzenschutzverordnung? Halterinnen und Halter müssen ihre Freigängerkatzen kastrieren und kennzeichnen lassen und in einem deutschen Haustierregister wie z.B. Tasso registrieren. Viel zu viele Katzen leben ohne menschliche Obhut. Sie leiden an Unterernährung, extremen Wetterbedingungen, sind zahlreichen Gefahren ausgeliefert und oftmals von Parasiten, Verletzungen und Erkrankungen betroffen. Zahlreiche Babykatzen (Kitten) kommen schon krank zur Welt. Der Tierschutzverein sowie ehrenamtliche Tierschützer*innen kastrieren seit Jahren Halterlose Katzen, dennoch wächst ihre Anzahl weiter. Durch die unkontrollierte Vermehrung kommt es zu weiterem Tierleid. Hauptursache sind unkastrierte Freigängerkatzen, die einen Besitzer und somit ein Zuhause haben. Warum ist die Kastration wichtig? Verantwortungsvolle Katzenhaltung umfasst mehr als Futter und Wasser. Die Kastration bietet zahlreiche Vorteile für Tier und Mensch. Verhinderung von ungewolltem Katzennachwuchs: Weibliche Katzen werden oft schon mit vier Monaten geschlechtsreif. Eine frühe Trächtigkeit birgt erhebliche Risiken, besonders für das Muttertier. Ungewollter Nachwuchs belastet zudem unser ohnehin überfülltes Tierheim. Gesundheitsschutz: Das Risiko von Infektionskrankheiten durch den Deckakt sinkt. Weibliche Katzen haben ein geringeres Risiko für Tumoren an Eierstock und Gesäuge sowie Dauerrolligkeit. Geringeres Verletzungsrisiko: Kastrierte Tiere haben weniger Revierkämpfe und streunen seltener tage- oder wochenlang umher. Vor allem Kater erleiden dadurch weniger Verletzungen. Angenehmere Wohnsituation: Übelriechende Reviermarkierungen in der Wohnung und im Garten entfallen meist komplett. Verminderung ansteckender Krankheiten: Katzen ohne menschliche Obhut bringen ihren Nachwuchs oft versteckt zur Welt. Diese Tiere leiden häufig an Krankheiten und Parasiten, die auch auf Katzen mit Halter übertragen werden können. Entsteht Nachwuchs, kommt dieser oftmals bereits infiziert zur Welt. Mit dem Erlass einer Katzenschutzverordnung werden Katzenhalter mit Freigängern verpflichtet, ihre Katze zum Schutz anderer, insbesondere Halterloser Katzen zu kastrieren. Gleichzeitig haben der Tierschutzverein und von ihm beauftragte Ehrenamtliche die notwendige rechtliche Handhabe, aufgegriffene oder gefundene Katzen kastrieren und kennzeichnen zu lassen. Die aktuell überbordende Population an Katzen soll damit mittelfristig verringert, das überfüllte Tierheim entlastet, vor allem aber weiteres Tierleid verhindert werden. Was können Sie jetzt tun? Melden Sie freilebende Tiere bitte der jeweiligen Gemeinde und dem Tierschutzverein Mosbach und Umgebung e.V. an . Unterstützen Sie unsere Aktion, indem Sie – in Absprache mit uns Lebendfallen aufstellen und überwachen – Transportfahrten zum Tierarzt übernehmen – mit Ihrer Spende einen Beitrag zu den Kosten der Kastrationen leisten – Klären Sie Freunde und Nachbarn über die Notwendigkeit der Kastration von Hauskatzen, die Freigänger sind, auf (*) Gemeinden in unserem Zuständigkeitsbereich, die eine Katzenschutzverordnung erlassen haben: Stand: 25.10.2025 (Die Liste wird stetig aktualisiert) Adelsheim, Aglasterhausen, Billigheim, Binau, Buchen, Eberbach, Elztal, Hardheim, Haßmersheim, Höpfingen, Limbach (ohne Kastrationspflicht von Halterkatzen) , Mosbach, Mudau, Neckargerach, Neckarzimmern, Neunkirchen, Obrigheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg, Schefflenz, Schwarzach, Seckach, Waldbrunn, Walldürn, Zwingenberg.
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