Umdenken –
Mixed Breed · Unknown · Adult · 5 years
The animal welfare association Potsdam supports the Veterinarians' Campaign against Cruel Breeding. Doesn't it look sweet, the little puppy with the small head, big round eyes, and cute snout? Even with kisses. The owner is delighted with her French Bulldog. But the lady complains: The Corona times are getting to her. She has to constantly put a mask over her face. That gives her breathing problems. But she doesn't want to know about how her puppy suffers, and for a whole life. Her puppy is an example of cruel breeding. Cruel breeding is in. The business is booming. Veterinarians and animal welfare workers are sounding the alarm. The Berlin State Veterinary Association is now in their third campaign against cruel breeding of pets, supported by veterinarians and animal welfare associations not only in Berlin and Brandenburg. "We want to make it clear that under these types of breeding, many animals, whether dogs, cats, or other pets, will have a life filled with suffering, their lives shortened," says Dr. Heidemarie Ratsch, President of the Berlin State Veterinary Association, recently a guest at the animal shelter Potsdam. "Whether breathing difficulties, abnormal growth, or genetic defects, many symptoms are obvious. They are the results of cruel breeding," says Heidemarie Ratsch. The reason for her visit on June 3, 2021, was the handover of a poster that vividly draws attention to the topic. Berlin graphic designer Manuela Kuhn created 20 such posters. They have been placed in Berlin district offices, but also, for example, in the Werder/Havel community office. They wheeze, their eyes are permanently teary, their joints are damaged. Many pet owners don't think twice when their little puppy snores cutely like a baby or waddles around on its short legs like a duck. A statistic from the German Kennel Club, modeled after the British cattlemen's association, shows that the number of Mops puppies has increased by 95 percent since 2002, and the number of bulldogs by 144 percent. Kiss-loving puppy snouts, naked cats, or unusual fur colors, which may come with serious genetic defects and their effects, where do the perverse wishes of self-proclaimed animal lovers lead? "This is unbearable. Our animal welfare association and we in our animal shelter find it abhorrent," says Antje Schwarze, head of the Potsdam animal shelter. "That's why we support the veterinarians' campaign." Although cruel breeding of animals is forbidden, it happens in secret. But the husbandry of such animals is allowed, says Heidemarie Ratsch. This is schizophrenic and indicative of the mental attitude of the German government, according to Wolfgang Joop, a world-famous fashion designer and patron of the Potsdam animal shelter. That the situation is like this are lobbyists from the breeder circles to blame, who dictate to the responsible federal minister how far a draft law can go. In contrast, Queen Elizabeth II. announced stricter animal protection laws in her most recent throne speech. So, in Great Britain, it should be legally recognized that vertebrates have feelings. Think differently – with love for animals, veterinarians and animal welfare workers have been calling for years. The animal welfare association Potsdam and surroundings e.V. has joined the new campaign. Visitors to the Potsdam animal shelter can now, by telephone appointment, learn about cruel breeding of pets. They can learn about unspeakable facts, receive inspirations for clarification and demands on politics – all of this is the content of the information material offered by the Berlin State Veterinary Association's posters and graphic designer Manuela Kuhn.
DE·Show original
Tierschutzverein Potsdam unterstützt Tierärzte-Kampagne gegen Qualzucht Sieht es nicht süß aus, das Hündchen mit dem kleinen Kopf, den großen Kulleraugen und dem hübschen Schnäuz chen? Es gibt sogar Küsschen. Frauchen ist beglückt mit ihrer Französischen Bulldogge . Aber die Dame klagt: Die Corona-Zeiten machen ihr zu schaffen. Dauernd müsse sie sich eine Maske übers Gesicht stülpen. Da kriege sie Atemnot. Aber wie ihr Hündchen leidet, und zwar ein Leben lang, davon will sie nichts wissen. Ihr Hündchen ist ein Beispiel von Qualzucht. Qualzucht ist in. Das Geschäft boomt. Tierärzte und Tierschützer machen Alarm. Die Tierärztekammer Berlin führt, unterstützt von Tierärzten und Tierschutzvereinen nicht nur in Berlin und Brandenburg, mittlerweile ihre dritte Kampagne gegen die Qualzucht von Haustieren durch. „Wir wollen bewusst machen, dass unter Züchtungen dieser Art viele Tiere, ob Hunde, Katzen oder andere Haustiere, für immer zu leiden haben, ihr Leben verkürzt wird,“ sagt Dr. Heidemarie Ratsch, Präsidentin der Tierärztekammer Berlin, jüngst zu Gast im Tierheim Potsdam. „Ob Atemnot, Misswachstum oder Gendefekt , viele Symptome sind augenscheinlich. Es sind die Folgen von Qualzucht“, so Heidemarie Ratsch. Anlass ihres Besuches am 03.06.2021 war die Übergabe eines Aufstellers, der auf das Thema eindrucksvoll aufmerksam macht. 20 solcher Stelen hat die Berliner Grafik-Designerin Manuela Kuhn geschaffen. Aufgestellt wurden sie bisher in Berliner Bezirksämtern, aber zum Beispiel auch im Gemeindeamt Werder/Havel. Sie röcheln, ihre Augen tränen permanent, die Gelenke sind geschädigt. Viele Tierhalter denken sich nichts dabei, wenn ihr Hündchen niedlich wie ein Baby schnarcht oder es auf seinen kurzen Beinen lustig wie eine Ente durch die Gegend torkelt. Eine Statistik des Deutschen Kennel-Clubs, nach britischem Vorbild Dachverband der Hundezüchtervereine , ergab, dass in Deutschland zum Beispiel die Anzahl der Mopswelpen seit 2002 bis 2019 um 95 Prozent und die von Bulldoggen um 144 Prozent zugenommen hat. Kussfreudige Hundeschnäuz chen, Nacktkatzen oder außergewöhnliche Fellfarben, die teilweise mit schweren Gendefekten und deren Auswirkungen einhergehen, wohin führen die perversen Wünsche von selbsternannten Tierliebhabern noch? „Das ist unerträglich. Unser Tierschutzverein und wir in unserem Tierheim finden das abscheulich,“ sagt Antje Schwarze, Chefin im Potsdamer Tierheim. „Deshalb unterstützen wir die Kampagne der Tierärzte.“ Die Qualzucht von Tieren sei zwar verboten, doch sie geschehe im Verborgenen. Aber die Haltung solcher Tiere sei erlaubt, weiß Heidemarie Ratsch. Das sei schizophren und bezeichnend für die geistige Einstellung der Regierenden in Deutschland, ist die Meinung von Wolfgang Joop, weltbekannter Modedesigner und Schirmherr des Potsdamer Tierheims. Dass die Situation so ist, dafür sorgen Lobbyisten aus Züchterkreisen, die in allen Tierschutzbelangen der zuständigen Bundesministerin ins Heft diktieren, wie weit ein Gesetzesentwurf gehen darf. Im Gegensatz dazu hat zur Freude aller Tierschützer Königin Elizabeth II. in ihrer jüngsten Thronrede schärfere Gesetze für den Tierschutz angekündigt. So soll in Großbritannien unter anderem gesetzlich anerkannt werden, dass Wirbeltiere Gefühle haben. Umdenken – tierzuliebe , fordern Tierärzte und Tierschützer auch hierzulande seit vielen Jahren. Der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. schließt sich der neuerlichen Kampagne an. Gäste im Potsdamer Tierheim können sich nunmehr nach telefonischer Terminvereinbarung rund um die Qualzucht von Haustieren informieren. Sie können von unsäglichen Tatsachen Kenntnis nehmen, Anregungen zum Aufklären und zu Forderungen an die Politik erhalten – all das ist Inhalt des Informationsmaterials, das die Aufsteller der Tierärztekammer Berlin und der Designerin Manuela Kuhn bieten.
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