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TailHarbor
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Not confirmed since October 19, 2026

Blue

Mixed Breed · Unknown

By the age of six months, Blue was spayed for the first time, then confined in a crate for three days to ensure her pregnancy. Following that, she was allowed to roam freely on the concrete walkways between metal sleeping bunks until just before giving birth to her piglets. Straw was found nowhere in the stable. And the space between the crate stands was too cramped for all 42 sows in Blue Group to move around simultaneously. Therefore, Blue spent most of her time apathetically in her crate. When sows met on the walkways, they became aggressive. No wonder, given that nearly 350 breeding sows lived in the operation, distributed across seven groups of 42 animals each. The stable was a constant "chain concert" – the sows chewed on iron chains, which were the only form of entertainment. After three months, three weeks, and three days, Blue gave birth to about 16 piglets. A week before her due date, she was confined in a piglet crate (also known as the "iron maiden"). In there, she could only stand or lie down; turning was impossible. The severe movement restriction was meant to prevent Blue from crushing her piglets with her heavy body. Despite this, it still happened. At three days old, Blue watched helplessly as her male piglets were neutered and their tails docked. It was an incredible amount of stress for Blue and her little ones. Her sons were anesthetized with isoflurane for the castration, but some of them were fully awake during the procedure, screaming in pain. And they couldn't fall asleep even after being back in the piglet crate with Blue. Blue couldn't calm them down, which was tough for a sow mother. The piglets stayed with Blue for four weeks, during which she was confined in the piglet crate for a total of five weeks. She couldn't properly care for her piglets because she couldn't turn around. After 35 days, the iron maiden was opened, and Blue and the 41 other mother sows stood up, finally able to walk again. But many of them wobbled as they adjusted. Blue stumbled back into the group area. Only when the door closed behind them did Blue and the other 41 mother sows realize their piglets were gone. The panicked screams of 42 sow mothers with wide eyes filled the air. Blue's udders were still full of milk, which their piglets could no longer drink. Milk stasis is excruciating, but Blue did not receive any medication. Instead, they and the 41 other sows were immediately injected with a hormone from pregnant horse urine, which caused a rush of hormones in all of them and led to them being spayed again. Blue gave birth to piglets twice a year, but when they were no longer suitable for fattening, she was separated from her last piglets and sent to slaughter. She arrived at a large pen with sows from other groups, where she had to endure a fight. The pig farmer would have received 250 euros from the dealer for her damaged body. She would have arrived at Tönnies in Rheda-Wiedenbrück after an eight-hour transport in the CO2 anesthesia chamber, where she would have had to endure panic attacks and asphyxiation before finally succumbing to unconsciousness, ending her years of suffering. But Blue was lucky. She is now in our foster home in Erflinghausen, where she can spend her retirement on straw in a well-lit stable, looking at the sky and feeling the sun on her skin. It is difficult to buy mother sows before they are slaughtered, as the operations are isolated. Blue and her seven companions owe their rescue to an incredibly engaged and resilient vegan, who has the trust of a pig farm. She regularly visits the operation and searches for living spaces for "retired" sows and not for fattening piglets. Fortunately, she pays less than the slaughter price for a sow and nothing for the piglets. Her work deserves the highest respect, and such rescue channels are very vulnerable to drying up because the operations are afraid of militant animal rights activists. Therefore, we do not write anything more about the origin of Blue and her seven companions, Annalena, Joy, Nuria, Pinky, Rosalind, Sam, and Spikey, who were so fortunate. Now they need sponsors for their carefree retirement!

DE·Show original

Bereits im Alter von sechs Monaten wurde Blue zum ersten Mal besamt, dann für drei Tage im Kastenstand eingesperrt, um die Trächtigkeit sicherzustellen. Anschließend durfte bis kurz vor der Geburt ihrer Ferkel frei auf den Betonspaltenbodengängen zwischen den Schlafbuchten aus Metall herumlaufen. Stroh suchte man in dem Stall vergeblich. Und der Platz zwischen den Kastenständen war viel zu knapp, als dass sich alle 42 Sauen in Blues Gruppe gleichzeitig dort hätten bewegen können. Deshalb lag Blue meistens nur apathisch in ihrem Kastenstand. Begegneten sich doch Sauen auf dem Gang, wurden sie aggressiv. Kein Wunder, denn in dem Betrieb fristen insgesamt fast 350 Zuchtsauen ihr Dasein, auf zwei Räume verteilt in sieben Gruppen von je 42 Tieren. Ständig gibt es im Stall ein „Kettenkonzert“ – die Sauen kauten auf Eisenketten herum, die das einzige Beschäftigungsmaterial darstellten. Nach drei Monaten, drei Wochen und drei Tagen brachte Blue etwa 16 Ferkel zur Welt. Eine Woche vor dem Geburtstermin wurde sie im Ferkelkorb (auch eiserne Jungfrau genannt) eingesperrt. Darin konnte sie nur stehen oder liegen, sich zu drehen war unmöglich. Die massive Bewegungseinschränkung sollte dafür sorgen, dass Blue nicht von ihren Ferkeln welche mit ihrem schweren Körper erdrückte. Es passierte aber trotzdem. Im Alter von drei Tagen wurden Blue ihre Kinder zum ersten Mal weggenommen. Sie musste im Ferkelkorb eingesperrt mit ansehen, wie ihre männlichen Kinder kastriert und allen ihren Kindern die Schwänze kupiert wurden. Unglaublicher Stress für Blue und ihre Kleinen. Ihre Söhne wurden für die Kastration zwar mit einem Gas (Isofluran) betäubt, aber sie fürchteten sich davor, ihren Kopf in den Trichter zu stecken, so dass einige die Kastration hellwach erlebten. Und anschließend kreischten sie vor Schmerzen und fanden nicht in den Schlaf, auch als sie längst wieder bei Blue im Ferkelkorb waren. Blue schaffte es nicht, sie zu beruhigen, schlimm für eine Schweinemama. Die Ferkel blieben vier Wochen lang bei Blue, insgesamt war sie also fünf Wochen lang in dem Ferkelkorb eingesperrt. Konnte sich um ihre Kinder nicht richtig kümmern, weil sie sich ja nicht umdrehen konnte. Als nach 35 Tagen die eiserne Jungfrau aufgemacht wurde, stand Blue und mit ihr noch 41 Muttersauen auf und sie durfte endlich wieder laufen, aber -unsicher auf den Beinen- grätschten viele von ihnen erstmal aus. Blue wankte zurück in den Gruppenbereich. Erst als die Tür hinter ihnen zufiel, realisierten sie und die anderen 41 Muttersauen, dass ihre Ferkel nicht mehr da waren. Es ertönte panisches Geschrei von 42 Schweinemüttern mit schreckgeweiteten Augen. Blues Euter war noch prall mit Milch gefüllt, die ihre Ferkel nun nicht mehr trinken durften. Milchstau tut furchtbar weh, aber Medikamente bekam Blue nicht. Stattdessen wurden sie und die 41 anderen Sauen sofort mit einem aus dem Urin trächtiger Pferdestuten gewonnenen Hormon gespritzt, dadurch setzte nach kurzer Zeit bei allen gleichzeitig die Rausche wieder ein und gleich darauf wurden sie wieder besamt. Blue brachte zweimal im Jahr Ferkel zur Welt und als es nach einigen Jahren nicht mehr genug für die Mast taugliche Ferkel waren, wurde sie nach der Trennung von ihren letzten Ferkeln zur Schlachtung aussortiert. Sie kam bis zur Abholung mit Sauen aus anderen Gruppen zusammen in eine große Bucht, wo sie auch noch einen Rangkampf durchmachen musste. Der Schweinebauer hätte für ihren geschundenen Körper 250 € vom Händler bekommen. Sie wäre mit furchtbaren Milchstauschmerzen, Bissverletzungen und der Sorge, was wohl aus ihren Kindern geworden ist, nach einem rund achtstündigen Transport in der CO2-Betäubungskammer bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gelandet, wo sie noch zwei Minuten lang Panikattacken und Erstickungsanfälle hätte erdulden müssen, bevor Bewusstlosigkeit ihrem jahrelangen Martyrium endlich ein Ende gesetzt hätte. Aber Blue hatte Glück. Sie darf in unserer Pflegestelle Erflinghausen einen Lebensabend auf Stroh in einem lichtdurchfluteten Stall verbringen. Vom Stall aus kann sie den Himmel sehen und im Auslauf die Sonne auf ihrer Haut spüren. Es ist schwierig, Muttersauen vor der Schlachtung freizukaufen, da die Betriebe abgeschottet sind.Blue und ihre sieben Gefährtinnen verdanken ihre Rettung einer unglaublich engagierten und resilienten Veganerin, die das Vertrauen des Betreibers von einem Sauenbetrieb hat. Sie ist regelmäßig im Betrieb und darf Lebensplätze für „ausgediente“ Sauen und nicht für die Mast taugliche Ferkel suchen. Erfreulicherweise muss sie für eine Sau auch weniger als den Schlachtpreis bezahlen und für die Ferkel gar nichts. Ihre Arbeit verdient den allerhöchsten Respekt und solche Rettungsschleusen sind sehr gefährdet, zu versiegen, weil die Betriebe Angst vor militanten Tierschützern haben. Deshalb schreiben wir hier auch nichts weiter über die Herkunft von Blue und ihren sieben Gefährtinnen Annalena, Joy, Nuria, Pinky, Rosalind, Sam und Spikey, die so großes Glück hatten. Nun fehlen ihnen aber für ihren sorglosen Lebensabend noch Paten!

Size
Medium
Age
—
Location
🇩🇪Drolshagen
Shelter
Schutzengel für Tiere e.V.
Living with Blue
  • ✓Neutered
  • ✓Good with kids
Cared for by Schutzengel für Tiere e.V. · DrolshagenLearn about Mixed Breed →

Listed 5 months ago

About Blue

What life with Blue looks like

Blue is a medium-sized adult mixed breed animal waiting at Schutzengel für Tiere e.V. in Drolshagen.

Every animal has their own temperament and history. The shelter knows Blue far better than any listing can convey — ask about daily routine, ideal household, and what kind of adopter they're hoping for.

🇩🇪Adopting from Germany

Paperwork, vet checks and transport rules differ by species and by country. Ask the shelter what is included and what you will need to arrange before you commit.

Drolshagen, Germany — browse more animals in Germany.

Frequently asked

Adopting Blue, answered.

How do I contact the shelter about Blue?
Use the phone, email, or website link in the sidebar of this page. Schutzengel für Tiere e.V. handles screening and the adoption contract directly — TailHarbor doesn't broker the conversation. When you reach out, mention you saw Blue on TailHarbor so they know which animal you're asking about.
Can I adopt Blue if I live in another country?
Sometimes. Whether a animal can move between countries depends on the species and the rules in both countries, and some species need permits or have restrictions. Ask Schutzengel für Tiere e.V. what paperwork and transport they require, and check the import rules of your country before you commit.
Is Blue already vetted, vaccinated, and chipped?
What a animal comes with (vet checks, vaccinations, identification, paperwork) varies by shelter and species. The vet status on this page reflects what the shelter has reported — ask Schutzengel für Tiere e.V. directly what is included and what Blue still needs.
What happens if Blue isn't the right fit?
Every reputable rescue accepts an animal back if the adoption genuinely doesn't work — that's part of the standard contract. Talk it through with Schutzengel für Tiere e.V. early rather than rehoming privately; they know Blue and can place them more successfully than a second-hand listing can.
Why does the description sometimes read awkwardly?
TailHarbor translates shelter descriptions into English from the source language (DE). Translation is imperfect — names of streets, donors, and shelter-specific terms occasionally slip through unidiomatically. For the cleanest read, click the source link to see the shelter's original page.
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