Tobi
Mixed Breed · Unknown
I came to the animal shelter through a euthanasia case. Together with my friends, I had to leave my previous home. When I talk to other dogs here, some of them tell stories about their families, about walks, shared cuddle sessions, and how much they miss their people. Then I feel how wonderful such things must be. But you know what? I am still happy to be here. Because unlike many other dogs, I have never experienced what a real home feels like. My life up until now consisted of a cold, dirty pen. That’s all I knew. Therefore, I was initially completely overwhelmed by everything that hit me here. The many new sounds, smells, people, and impressions made me very afraid. I was so busy trying to understand this new world that I couldn’t initially accept the love and care of the people. But slowly something is changing in me. Now I become a little braver every day. Sometimes I gather all my courage and approach the people. Then they gently stroke my fur and say kind words to me. And you know what? That feels incredibly wonderful. It’s a feeling that I only had to learn and that I now enjoy more and more. Here at the animal shelter, I am doing well, but my biggest wish is of course my own home. People who take me as I am and who understand that I still have a lot to learn. People who explain the world to me step by step and are patient when I don’t understand something right away. Maybe I need to be shown some things multiple times so I understand that they are normal and that I don’t have to be afraid of them. I don’t seek perfection. I seek people with big hearts, patience, and understanding. People who are happy when I become a little braver again and who accompany me on my journey. Maybe I can finally learn what a real family feels like with you.
DE·Show original
Ich bin durch einen Sterbefall ins Tierheim gekommen. Gemeinsam mit meinen Freunden musste ich mein bisheriges Zuhause verlassen. Wenn ich mich hier mit anderen Hunden unterhalte, erzählen manche von ihrer Familie, von Spaziergängen, gemeinsamen Kuschelstunden und davon, wie sehr sie ihre Menschen vermissen. Dann spüre ich, wie schön so etwas sein muss. Aber weißt du was? Ich bin trotzdem froh, hier zu sein. Denn anders als viele andere Hunde habe ich nie erfahren, wie sich ein richtiges Zuhause anfühlt. Mein Leben bestand bisher aus einem kalten, schmutzigen Zwinger. Viel mehr kannte ich nicht. Deshalb war ich anfangs völlig überwältigt von allem, was hier auf mich einprasselte. Die vielen neuen Geräusche, Gerüche, Menschen und Eindrücke machten mir große Angst. Ich war so beschäftigt damit, diese neue Welt zu verstehen, dass ich die Liebe und Fürsorge der Menschen zunächst gar nicht annehmen konnte. Doch langsam verändert sich etwas in mir. Mittlerweile werde ich jeden Tag ein kleines bisschen mutiger. Manchmal nehme ich all meinen Mut zusammen und gehe auf die Menschen zu. Dann streichen sie mir sanft durch mein Fell und sagen liebe Worte zu mir. Und weißt du was? Das fühlt sich unglaublich schön an. Es ist ein Gefühl, das ich erst kennenlernen musste und das ich inzwischen immer mehr genieße. Hier im Tierheim geht es mir gut, aber mein größter Wunsch ist natürlich ein eigenes Zuhause. Menschen, die mich so nehmen, wie ich bin, und die verstehen, dass ich vieles erst noch lernen muss. Menschen, die mir die Welt Schritt für Schritt erklären und geduldig bleiben, wenn ich etwas nicht sofort verstehe. Vielleicht muss man mir manche Dinge auch mehrmals zeigen, damit ich begreife, dass sie ganz normal sind und ich keine Angst davor haben muss. Ich suche keine Perfektion. Ich suche Menschen mit einem großen Herzen, Geduld und Verständnis. Menschen, die sich freuen, wenn ich wieder ein Stückchen mutiger werde, und die mich auf meinem Weg begleiten. Vielleicht darf ich bei dir endlich erfahren, wie sich eine echte Familie anfühlt.
- ✓Good with dogs
Listed 1 month ago












